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Kollektiv Okabre (A) „Night of the Living Dead“

Echtzeit-Filmvertonung des Horror-Kultfilms von George A. Romero.

Medienkunst Konzert digital spring festival
Kollektiv Okabre (A) „Night of the Living Dead“ am 18.03.2018 um 20:00 Uhr

Kollektiv Okabre vertont den Klassiker von 1968 mit Vocals, Effekten, Gitarre, Bass, Drums, Synths, Marxophon, Theremin, Electronics und verstärkten Objekten. Das Konzept der Instrumentierung und die Ausführung befeuern alle Sinne der ZuseherInnen und schaffen Raum für einen Weg, den Verstand als Werkzeug und das Herz als Taktgeber zu begreifen. Um die Gegenwart zu feiern wird die Live-Aufnahme in Rohfassung im Anschluss an das Konzert den BesucherInnen kostenlos zur Verfügung gestellt.

„Night of the living dead“ gilt als Meilenstein des Horror-Genres. Obwohl Zombies in der Filmgeschichte bereits lange vorher auftauchten, wurden hier die Untoten erstmals als aus eigener Kraft aus den Gräbern steigende, lebende Tote dargestellt und beinfluss(t)en als Vorlage viele weitere Werke der Filmgeschichte.

„Night of the living dead“ entsteht zudem zu einer Zeit, in der ein Atomkrieg greifbar nah und Rassismus global grenzenlos ist. Also ganz nahe an der Jetztzeit. Astronautik, Gentechnik, Eugenik, Kryonik, Biotech, Nano-Food, Nanotech, Brain-Machine-Interface und das Human Brain Project begleiten oder beherrschen unsere Gehirne schon sehr viel länger. Da die Möglichkeiten so zahlreich sind wie die Gedanken, bleibt die Frage: Wer oder was sind die Zombies?

„Die wahren Abenteuer sind im Kopf. Passende Musik für das Kopfkino kommt von den wahren Abenteurern der Klangforschung. Das weite Feld der bilderzeugenden Komposition bearbeiten die Musiker von Okabre mit subtilem und solidem Instrumentarium. Der Spannungsbogen reicht von Klangkollagen bis rhythmisch dröhnenden Geräuschschichten und garantiert ein Hörerlebnis in voller Spielfilmlänge. Eine atemberaubende Kombination aus Quantenphysik und Geisteraustreibung.“ (Sebastian Zoepf, Steinberger Musiktage)

Seit 2015 arbeitet das Sextett an Vertonungen für Filme, Lesungen und Performances. Zwischen Song und freiem Spiel, zwischen Übertreibung und Understatement, zwischen Dramatisierung und romatischen Vorstellungen wird die Achtsamkeit vor dem nächsten Ton hörbar und erlebbar.

  • drums Andreas Wahl
  • theremin, marxophone Günther Gessert
  • Florian Graf guitar, objects
  • Manfred Rahofer electronics
  • Thomas Pichler bass, synth
  • Electric Ray vocals, effects