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BYE BYE KARAOKE am 23.11.2019 um 22:00 Uhr
Foto © beton.studio

BYE BYE KARAOKE

mit Teresa Rotschopf und Sir Tralala

OPEN MIND Festival Musik

Es gibt sie zu Hunderten: Popsongs, in denen sich verabschiedet wird. ‚Time to Say Goodbye’, ‚Bye Bye Love’, ‚Bye Bye Bye’: Zum Abschluss des Festivals wird keine*r der Interpret*innen dieser Songs anwesend sein, weder Andrea Boccelli, noch die Everly Brothers, noch N’Sync. Deswegen singen wir selber – und zwar BYE BYE KARAOKE. Jede*r, der*die mag, darf auf die Bühne.

Professionelle Unterstützung erhalten wir dabei von Teresa Rotschopf – ehemals Sängerin der Electropopband ‚Bunny Lake’ – und dem sehr merkwürdigen, aber auch sehr großartigen Sir Tralala. Ein musikalisches Satyrspiel nach all den Abschieds-, Krisen- und Angstnarrativen, nach intensiver Rezeption, Diskussion und Reflexion. Kitschig – schamlos – grandios!

Open Mind Festival Logo 2019

Programmübersicht

14.–23.11.2019

Teresa Rotschopf, geboren 1984 in Tamsweg, war von 2003 bis 2012 unter dem Künstlernamen ‚Suzy on the Rocks‘ Sängerin der Band ‚Bunny Lake’ (u.a. Amadeus Austrian Music Award, 2009)

Unter ihrem eigenen Namen begann Teresa Rotschopf 2011 gemeinsam mit dem Produzenten Patrick Pulsinger die Arbeit an ihrem Solo-Debütalbum. Geprägt von der eigenen musikalischen Sozialisierung mischt sie analoge Instrumente mit digitalen, Synthesizer mit Kirchenorgeln. Auf dem im Februar 2018 erschienenen Album MESSIAH (herausgegeben auf dem feministischen Label comfortzone) kooperiert Rotschopf mit 18 Gastmusiker*innen.

www.teresarotschopf.com

Kurz nach der Jahrtausendwende, als der Export der elektronischen Wiener Musikszene bereits eingeschlafen war, begann Sir Tralala, mit teils ekstatischen Auftritten die Sub- und Clubkultur aufzumischen. Spätestens mit seinem zweiten Album ESCAPING DYSTOPIA – das ihn für den Abschluss von BYE BYE EVERYTHING? gerade prädestiniert – tauchte er dann auch auf der einen oder anderen Titelseite der Printmedienlandschaft auf.

Seit 15 Jahren ist der Sir nun schon nicht von der Bühne zu vertreiben und er ist sich und seiner exzentrischen Bühnenfigur, die durchaus – so scheint es – reifer geworden ist, treu geblieben. Als stetes Tröpfchen höhlt er die Playlisten heimischer Radiostationen, und auch live kann man von ihm immer noch alles haben, vom intimen Konzert mit kaum verstärkter Gitarre und zartem Gesang bis hin zum sinfonisch durchorchestrierten Größenwahn mit Rockband, Chor und synthetischen Klangattacken. Am liebsten bespielt er die Bühnen kleiner und mittlerer Clubs, weil: „Da gibt es noch spontane Kommunikation mit dem Publikum, da geht es noch um entertainerische Qualitäten.“

In seinem aktuellen Programm ECHT GUTE BÖSE LIEDER, das die ARGEkultur bereits diesen Jänner gezeigt hat, verleiht er mit teils derber, aber wunderbar poetischer musikalischer Sprache verschiedensten Krisen eine neue Qualität, wobei durchaus geschmunzelt werden darf.

www.hebenstreit-david.net