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11.03.2022 um 20:00 Uhr

KEEP FIGHTING - ÜBER KONSTRUKTIVEN UND KÜNSTLERISCHEN AKTIVISMUS GEGEN RECHTS

mit Cesy Leonard, Karl Öllinger, Raúl Krauthausen und Yunus Ersoy | Im Rahmen der Reihe EINMISCHEN! der Körber-Stiftung | In Kooperation mit FS1

FIGHT THE RIGHT Diskurs Eine Koveranstaltung mit der Körber-Stiftung
KEEP FIGHTING - ÜBER KONSTRUKTIVEN UND KÜNSTLERISCHEN AKTIVISMUS GEGEN RECHTS am 11.03.2022 um 20:00 Uhr
Fotos: Karl Öllinger © Parlamentsdirektion PHOTO SIMONIS | Yunus Ersoy © Lutz Knospe | Cesy Leonard © Meike Kenn | Raúl Krauthausen © David Ausserhofer

Was ist antifaschistischer Aktivismus? Wogegen richtet er sich heute? Wie leistet er Widerstand? Warum ist er heute vielleicht wichtiger denn je? Und was kann die Kunst und im Speziellen das Theater als Kunstform gesellschaftlicher Öffentlichkeit dazu beitragen?

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Details und Informationen zum Streaming finden Sie hier.

Darüber diskutieren wir mit der Demokratieaktivistin, Aktionskünstlerin und Filmemacherin Cesy Leonhard (Ex-Mitglied des 'Zentrums für politische Schönheit', Gründerin der 'Radikalen Töchter'); mit Yunus Ersoy, Dramaturg*in des Maxim Gorki Theaters, der*die (gemeinsam mit Edona Kryziu) im Rahmen des städteübergreifenden Theater-Projekts zum NSU-Komplex, KEIN SCHLUSSSTRICH das Rahmenprogramm zur Ausstellung OFFENER PROZESS kuratiert hat; und mit dem Grünenpolitiker Karl Öllinger, Gründer der österreichische Initiative 'Stoppt die Rechten'.

Erweitert wird die Perspektive durch den Inklusionsaktivisten Raúl Krauthausen, der gemeinsam mit dem Politikwissenschaftler Benjamin Schwarz jüngst ein Buch über konstruktiven Aktivismus herausgegeben hat. In WIE KANN ICH WAS BEWEGEN? berichten bekannte Aktivist*innen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens von ihren Erfahrungen – und machen klar: Konstruktiver Aktivismus hat nichts mit schwarzen Blöcken oder krawalligem Protest zu tun, sondern bedeutet ernsthafte wie leidenschaftliche politische Arbeit.

Moderation: Theresa Seraphin

Im Rahmen der Reihe EINMISCHEN! der Körber-Stiftung

 

Raúl Aguayo-Krauthausen

ist Inklusions-Aktivist, Gründer der 'Sozialhelden' und studierter Kommunikationswirt. Seit über 15 Jahren arbeitet er in der Internet- und Medienwelt. Seit 2011 ist Krauthausen Ashoka Fellow. 2013 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, 2014 erschien seine Autobiografie DACHDECKER WOLLTE ICH EH NICHT WERDEN.
www.raul.de

Cesy Leonard

ist Demokratieaktivistin, Aktionskünstlerin, Filmemacherin und Gründerin der 'Radikalen Töchter'. Sie war bereits als Graffiti-Artist, Rapperin, Schauspielerin und Regisseurin tätig. Als Chefin des Planungsstabs prägte sie fünf Jahre lang die Arbeit des 'Zentrums für Politische Schönheit'. Seit 2019 ist sie mit der Gruppe 'Radikale Töchter' aktiv, wo sie sich mit ihren Kolleginnen um aktivistischen Nachwuchs kümmert. Dort trainieren sie in Workshops mit Jugendlichen durch Aktion, Kunst und politische Bildung, den „Funken zu entfachen" und „ins Handeln zu kommen".
www.cesyleonard.de
radikaletoechter.de

Yunus Ersoy

ist Performer*in, Regisseur*in und Dramaturg*in. 2009 war Yunus Gründungsmitglied von ‚oimoi – junges theater zürich‘, in dessen Vorstand Yunus heute noch tätig ist. Yunus organisiert Festivals (u.a. DISKURS 2018, Queer Week 2021, ’61–’91–’21: Immer wieder Deutschland) und gastierte mit eigenen Arbeiten bisher u. a. mit dem Kollektiv Mora Vegesture am Künstlerhaus Mousonturm, mit Camila Rhodi am FACT-Festival in Budapest und mit Josef Mehling bei 48h Neukölln in Berlin (2019). 2020 zeigten Jil Dreyer, Yunus Ersoy, Josef Mehling die Theater-Performance NONE OF THIS beim Grätsche Festival in Zürich.
Seit Mitte der Spielzeit 2018/19 ist Yunus am Maxim Gorki Theater Berlin tätig, seit Mitte der Spielzeit 2020/21 als Dramaturg*in.

Karl Öllinger

war in den 70er Jahren als Vorsitzender des VSStÖ in Salzburg in mehrere ziemlich heftige Auseinandersetzungen mit alten und neuen Nazis verwickelt. Sowohl ÖVP als auch FPÖ versuchten in den Nullerjahren dem Abgeordneten der Grünen wegen seiner antifaschistischen Aktivitäten mehrmals zu kriminalisieren. Konsequenz dieser Auseinandersetzungen war die Gründung der Website stopptdierechten.at im Jahr 2010, die seither in mittlerweile mehr als 5.000 Beiträgen rechtsextreme Aktivitäten dokumentiert hat.
www.stopptdierechten.at

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