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25.03.2022 um 19:00 Uhr

LAB TALK – AUF DEM WEG ZUM DIGITALEN FOYER

Künstler*innen-Gespräch mit minus.eins und den Stipendiatinnen des Media Art Lab | In Kooperation mit FS1

DIGITAL SPRING Medienkunst Diskurs
LAB TALK – AUF DEM WEG ZUM DIGITALEN FOYER am 25.03.2022 um 19:00 Uhr
Digitales Foyer: Entwürfe © Arch. DI Karl Hobiger/ Grafik & Film © Felix Ludwig

Was ist Theater in digitalen Räumen? Kann ein Avatar performen? Und: Wie ist Nähe und Intimität online erfahrbar? Diesen Fragen stellen sich die diesjährigen Stipendiat*innen des DIGITAL SPRING Media Art Lab Lisa Hinterreithner, Yvonne Schäfer, Ursula Schwarz und Julia Schwarzbach und erforschen – mentoriert vom Medientheaterkollektiv minus.eins – die Social-VR-Plattform ‚Mozilla Hubs'. Angesiedelt im Digitalen Foyer der ARGEkultur, entwickeln sie ihre eigenen Räume und künstlerischen Zugänge zum Thema ‚Berührung’ und präsentieren ihren Arbeitsprozess in einem Lab Talk. Die im Rahmen des DIGITAL SPRING begonnen Projekte werden das Jahr über weiterentwickelt und eröffnen im Rahmen des OPEN MIND Festivals im November das Digitale Foyer der ARGEkultur.

Lisa Hinterreithner
Foto © Eva Würdinger

Die Künstlerin und Performerin Lisa Hinterreithner verschränkt in ihren Arbeiten Körper und Materialien. Dabei sucht sie nach experimentellen Performance Formaten, die Fragen zu Repräsentation und Teilhabe thematisieren. Oft verbindet sie Publikum, Performer*innen und Dinge in gemeinsame Prozesse.
Aktuell beschäftigt sie sich mit Berührung und Berührbarkeit, insbesondere zwischen Menschen und Pflanzen. Im universitären Kontext arbeitet sie mit Studierenden im Bereich der performativen Künste.
www.lisahinterreithner.at

Yvonne Schäfer
Foto © Thorben Schumüller

Yvonne Schäfer lebt und arbeitet zwischen München und Salzburg, wo sie im Frühjahr 2022 ihr Diplomstudium der ‚Bühnen- und Kostümgestaltung, Film und Ausstellungsarchitektur‘ an der Universität Mozarteum Salzburg mit einer interaktiven Rauminstallation zum Thema ‚Dynamiken und Topografien politischen Protestes‘ abschließt. In Bühnen- und Kostümbildern, Rauminstallationen, in analogen wie digitalen Illustrationen und Zeichnungen, sowie in Objektkunst und filmischen Arbeiten beschreibt Schäfer Fragmente von Welten, Situationen und Szenerien, denen trotz detailreicher Ausgestaltung eine Rätselhaftigkeit zugrunde liegt und die viele Ansätze zur Entdeckung und Entschlüsselung bieten, ohne selbst eine eindeutige Antwort vorzugeben.

Ursula Schwarz
Foto © Erika Mayer

Ursula Schwarz lebt in Salzburg und ist Schauspielerin mit Schwerpunkt auf Clownerie und physisches Theater. Als Vorsitzende des Vereins ‚INFLUX - Netzwerk für Tanz, Theater und Performance‘ liegt ihr Fokus vor allem auf interdisziplinären Kunstprojekten, Instant Composition und Improvisation. Sie studierte Clownerie/physisches Theater bei internationalen Clownlehrer*innen, u. a. Lorenz Wenda, und am Atelier für physisches Theater in Berlin. Schwarz arbeitet neben ihrer künstlerischen Arbeit auch als Theaterpädagogin und Clownlehrerin.
influxart.at

Julia Schwarzbach
Foto © Jannik Görger

Julia Schwarzbach ist Performerin, Choreographin und Dozentin. Sie hat international mit renommierten Künstler*innen wie Sasha Waltz, Tania Bruguera und Ivana Müller gearbeitet und produziert seit 2009 von Salzburg aus ihre eigenen Arbeiten für Bühnen und den öffentlichen Raum. Im Mittelpunkt steht dabei die Nähe zum Publikum sowie eine sinnliche Auseinandersetzung mit Materialien aller Art. Ihre Stücke wurden u. a. am Barbican London, Matadero Madrid, Traverse Theatre Edinburgh, SOMMERSZENE Salzburg, Internationale Architekturtage, SUPERSTADT Linz, ARGEkultur Salzburg gezeigt.
juliaschwarzbach.com

minus.eins (Roman Senkl, Nils Corte) entwickeln und produzieren u. a. Theaterprojekte, Festivals, Installationen in Virtual-Reality-Umgebungen (Mozilla Hubs, VR Chat u.a.) und verbinden reale mit digitalen Welten in künstlerischen Livestreams (Augmented Reality, Mixed Reality). Sie entwickeln mit ihrem Team die virtuelle Theaterreihe DAS HOUSE, die 2021 zum ersten Digitalen Showcase des Berliner Theatertreffen 2021 eingeladen wurde, im Rahmen der Ars Electronica 2020 das Online-Festival KEPLERS GARDENS, wo sie in über einhundert 3D-Räumen begleitend zum Festival virtuelle Begegnungsstätten schufen, sowie für die Jahrestagung der Dramaturgischen Gesellschaft die Infrastruktur und Online-Räume der Tagung und der digitalen künstlerischen Projekte. Zuletzt entwickelten sie im Rahmen des Berliner Theatertreffens eine digitale Umsetzung von Christopher Rüpings EINFACH DAS ENDE DER WELT und Stefan Bachmanns GRAF ÖDERLAND. Als Kooperationspartner beim DIGITAL SPRING entwerfen sie gemeinsam mit den Stipendiat*innen künstlerische Projekte auf der Social-VR-Plattform Mozilla Hubs.
www.minuseins.net

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