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GEGEN FRAUENHASS | MÄNNER TÖTEN am 23.5.2024 um 18:00 Uhr
Fotos vlnr: Christina Clemm © Alena Schmick | Eva Reisinger © Minitta Kandlbauer
Eintritt frei

GEGEN FRAUENHASS | MÄNNER TÖTEN

Lesung und Diskussion mit Christina Clemm und Eva Reisinger | In Kooperation mit dem Frauenrat Salzburg, dem Gewaltschutzzentrum Salzburg und FS1

Text Diskurs Eine Koveranstaltung mit dem LITERATURFEST

Was wäre, wenn ...? Diese Frage bildet den Rahmen für die Doppellesung und anschließende Diskussion mit den Autorinnen Eva Reisinger und Christina Clemm. Den Roman MÄNNER TÖTEN und das Sachbuch GEGEN FRAUENHASS verbindet eine Vision: Die Vorstellung, dass es eine Welt geben kann, in der Frauen angstfrei leben und die Spirale patriarchaler Gewalt durchbrochen werden kann.

Eva Reisingers Roman MÄNNER TÖTEN erzählt die Geschichte von Anna Maria, die in einem oberösterreichischen Dorf aufwacht, das die herkömmliche Ordnung der Welt nicht zu kennen scheint. Frauen dominieren das gesellschaftliche Leben, sind Pfarrerinnen, und Kinder werden gemeinschaftlich erzogen. Auffällig ist außerdem, dass viele von denen, die Frauen abwerten und Gewalt ausüben, frühzeitig sterben. Das Buch GEGEN FRAUENHASS von Christina Clemm widmet sich dem Thema der patriarchalen Gewalt auf einer Sachebene. Clemm untersucht Sexismus als strukturelles und systemisches Problem - ausgehend von Schicksalen betroffener Frauen. Die Rechtsanwältin zeigt, wie allgegenwärtig Gewalt gegen Frauen ist und was wir verändern müssen - politisch und privat.

Moderation: Angela Beyerlein und Martina Fladerer

Gefördert durch Stadt und Land Salzburg

 

Christina Clemm

geboren 1967, ist Rechtsanwältin für Straf- und Familienrecht in Berlin.
Seit fast dreißig Jahren vertritt sie Opfer geschlechtsspezifischer und rassistisch motivierter Gewalt. 2020 erschien ihr Buch AKTENEINSICHT - GESCHICHTEN VON FRAUEN UND GEWALT, zuletzt ihre Streitschrift GEGEN FRAUENHASS bei Hanser Berlin (2023).
www.christina-clemm.de

Eva Reisinger

1992 geboren, wuchs in der oberösterreichischen Provinz zwischen Zeltfest und Wodkabull auf. Sie studierte in Wien Journalismus, arbeitete in Medienhäusern in Hamburg, Berlin und Istanbul. Ab 2017 baute sie einen Österreich-Schwerpunkt für das junge Medium der ZEIT auf und berichtete als Korrespondentin aus dem Nachbarland. Ihr erstes Buch WAS GEHT, ÖSTERREICH? erschien 2021 bei Kiepenheuer & Witsch. Für ihren Debütroman erhielt sie das Start-Literaturstipendium der Stadt Wien. Sie lebt als freie Autorin mit ihrer Hündin Frieda in Wien und träumt vom Matriarchat.
www.evareisinger.de

 

Diese Veranstaltung wird auch als Stream angeboten.
Details und Informationen finden Sie hier.