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Andreas Rebers (München)

"ziemlich dicht" - Salzburger Erstaufführung

ARGE kabarett MotzArt-Woche

Begleiten Sie den heimlichen König der Volksmusik beim Homeshopping durch Internet und Fernsehen und in den mittleren Teil seiner Doppelhaushälfte. Erleben Sie die kulturelle Überlegenheit moderner Volksmusik und die Einsamkeit deutscher Handwerker. Eine Reise zum Ausgangspunkt des Irrsinns: Musikalisches Kabarett über den rasenden Stillstand in den Netzen und Herzen.

Man muss dem Tempo unserer Zeit mit gezielter Langsamkeit begegnen, sonst versteht man gar nichts mehr. Auf unseren Autobahnen und Datenhighways ist einfach zuviel los.

Wussten Sie, dass bulgarische LKW-Fahrer unter kroatischer Flagge für eine deutsche Spedition fränkische Freilandenten über Sibirien nach Hamburg bringen? Dort werden sie dann von der chinesischen Mafia in den world wide wok eingespeist, damit sie ihr Futter über eine Hotline ofenfrisch abrufen und downloaden können. Das geht ruck-zuck! Es sei denn, ihre Frühlingsrolle gerät in einen Datenstau. Und dann ist er plötzlich da: Der Kabelbrand im Herzschrittmacher.

Begleiten Sie den heimlichen König der Volksmusik beim Homeshopping durch Internet und Fernsehen und in den mittleren Teil seiner Doppelhaushälfte. Erleben Sie die kulturelle Überlegenheit moderner Volksmusik und die Einsamkeit deutscher Handwerker. Buchen auch Sie einen Bauchtanzworkshop bei Frau Sasahara und erleben Sie die autoerotischen Möglichkeiten eines Akkordeons. Da gibt es heitere Melodien und herbe Worte, da kracht der Surrealismus in den tristen Alltag der Familie, und der subversive Humor leuchtet heller als jeder Fundamentalismus. Freuen Sie sich auf einen German Ethnoevening mit gelegentlichen Ausrutschern in die Wirklichkeit.

Ein musikalisches Kabarettprogramm über den rasenden Stillstand in den Netzen und Herzen.

Pressestimmen:

„Großartiges Kabarett“
Süddeutsche Zeitung

„Wer skurrile Geschichten mit Hintersinn liebt, auch schöne, aber politisch völlig unkorrekte Lieder; wer philosophische Einsichten in entwaffnend absurder Logik schätzt, kommt beim deutschen Solo-Kabarettisten Andreas Rebers rundum auf die Rechnung. Sie lautet: Wurzelziehen aus der Volksseele ergibt beste Unterhaltung. Oder wie Rebers es sagt: ,Man muss die Vorurteile modernisieren.' „
Basler Zeitung

„Auf den Klaviertasten ein Ass, bringt er jedoch erst im direkten Körperkontakt mit seinem Akkordeon die musikalisch-gesellschaftskritische Note ins Spiel und loggt sich mit Tasten und Knöpfen welweit ein, was beim Publikum starken Szenenapplaus hervorlockte.“
Augsburger Zeitung

„Das Programm in einem Wort? Philosokomisch. Ja, das trifftes! Leichte Melancholie schwebt lauernd über sanften Melodien. Im Nebel von fast philosophischer Verschrobenheit und Genialität blitzt Satire. Ein letzter irrer Blick, dann flattert die Hose von Rebers im Wind.
Das Licht geht an – der Rebers geht. Aber er bleibt irgendwie. Begeisterung.“
www.e-politik.de

„Durchtrieben ist die Harmlosigeit, mit der Rebers als musikalischer Alleinunterhalter und traumverlorener Poet auftritt.“
Münchner TZ

„Hier passt alles zusammen … Er ist eigentlich der beste Spötter auf deutschen Brettln.“
Der Tagesspiegel

„Rebers erzählt von Eigen- und Asylantenheimen, verknüpft Gefühl und Pflichtgefühl, malt wunderbar absurde Szenarien, wirft zig Geschichten zusammen und durcheinander, extrahiert wieder, schafft ein Déja vu nach dem anderen.
Hilfsmittel? Klavier, Akkordeon und eine für den Menschen aus der niedersächsischen Tiefebene fast schon übermütige Spielfreude, gern auch in Liedform – das hat Charme.
Noch besser ist er als Erzähler. Unsere Lieblingsgeschichte ist die tragische Story vom LKW-Fahrer Boris. Der fühlt sich von Wanderbaustellen verfolgt. Alles kehrt wieder. Auch am Irschenberg.“
Süddeutsche Zeitung

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