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Piano Paul (München)

"Lustig" - Vorpremiere

ARGE kabarett 28. MotzArt Kabarett Festival

Eine kabarettistische Betrachtung über Humor.
Ein originelles und auch dringend nötiges Plädoyer für einen anderen und wirklich lustigen Humor – mit erstaunlich kritischen Konsequenzen.
Dietrich „Piano“ Paul lebt ihn: Den Humor, der ohne politische Besserwisserei und Kindergeburtstagsgekasper auskommt. Man vergleiche dazu nur den heftigen, auch von der Presse lustvoll angeheizten Kabarett-versus-Comedy-Disput zum Stichwort „Scheibenwischer“-Nachfolge.
Dietrich Paul orientiert sich letztlich an einer spielerischen Leichtigkeit, verblüffenden Eleganz und intellektuellen Brillanz. Paul wäre nicht Paul, wenn er nicht Parallelen des wirklichen Humors zu den Kompositionen polyphoner Musik und zu brillanten mathematischen Beweisen fände. Keine Angst: Seine Ausflüge in die Wissenschaft tragen zur Erheiterung bei.
Das alles, wie immer amüsant und eloquent, mit Witz und Charme, mit vielen vergnüglichen und musikalischen Beispielen am Flügel und (was sein muss, muss sein) am herrlich altertümlichen Overhead-Projektor dargeboten (Wobei die Mathematik hier natürlich bedeutet: nur Plus- und Malrechnungen, womit sich ja auch schon trefflich „mathematisch unterhalten“ läßt).

Auch diesmal wieder eines der Kabarettprogramme, über die ein gescheiter Kritiker einmal formulierte: „Beim Piano-Paul amüsiert man sich auf Niveau“ – Viel Vergnügen!

Premiere am 16.02.2010 in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft

Kurzbiografie:

1950 geboren im niederbayrischen Eggenfelden
1960-69 Gymnasium und Klavierunterricht bei Natalie Tuvik
1969-75 Studium der Mathematik und Informatik an der TU München. Barpianist und Begleiter der Münchner Diseuse „Micaela“ Theaterkapellmeister-Jobs (u.a. eigene Musik zu Molières „Der Geizige“). Jazzpianist in Münchner Musikkneipen (z.B. Song Parnass, Spektakel, Allotria).
1975-88 als Mathematiker und Informatiker in Lehre und Forschung.
1978-79 Anfänge als Musik-Kabarettist auf den mittlerweile nur noch legendären Münchner Kleinkunstbühnen „MUH“ und „Robinson“.
1981 Promotion an der TU München über „Stochastische Zustandsübergangs-modelle und Strategisierte Formale Systeme“. Wissenschaftliche Vorträge und Veröffentlichungen u.a. in Pittsburgh (1982), Paris (1984), Berkeley (1985), London und Honolulu (1987).
seit 1988 freischaffender Künstler
1989 Schwabinger Kunstpreis für Darstellende Künste der Stadt München

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