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Sabina Hank & Band

Mit neuem Album "Focus On Infinity"

ARGE konzert

Wenn ein Fotograf den Fokus seiner Kamera auf „unendlich“ dreht, verändert sich das ganze Bild: Das Naheliegende verschwimmt, entfernte Ziele gewinnen an Klarheit und Schärfe. Auch Sabina Hank hat für ihr jüngstes Album die Perspektive gewechselt. Vielleicht wäre es naheliegend gewesen, mit den 13 neuen Songs ganz einfach an die intimen, fragilen Balladen des Vorgängeralbums „Nah an mir / Inside“ anzuschließen. Doch die vielseitige Sängerin und Pianistin stellt lieber den „Focus On Infinity“. Mit neuer Band ist sie ins Studio gegangen. Das Ergebnis: Ihre vielschichtigen Lieder zeichnen sich durch einen deutlich erhöhten Soul- und Pop-Gehalt aus. Statt eines Konzertflügels gibt meist ein seelenvoll groovendes Fender Rhodes Piano die Atmosphäre vor. Das Zusammenspiel von kompositorischem Tiefgang und eingängiger Pop-Intensität, eines der Markenzeichen in Hanks Schaffen als Songschreiberin, kommt in diesem Ambiente stärker zur Geltung als je zuvor. Um vordergründige Virtuosität geht es der wandelbaren Musikerin dabei aber nicht. Für Sabina Hank, die Song-Komponistin, zählen Geschichten. Farben. Und Bilder. Die Motive, die sie mit klarer, ausdrucksstarker Intensität besingt, bleiben dieselben: Hank findet sie auf den Lichtungen und in den Abgründen der Liebe. Ihre Songs erzählen immer auch von den Versuchen Liebender, zwischen Nähe und Distanz den richtigen Fokus zu finden. Der Fotografie hat die Musik aber etwas Wesentliches voraus: In Sabina Hanks Liedern schließen Intimität und Offenheit, der Blick auf das Naheliegende und in die Weite, einander nie aus.

  • Vocals, Fender Rhodes Piano Sabina Hank
  • Guitar Tom Reif
  • Bass & Backing Vocals Alex Meik
  • Drums Christian Lettner
  • Music & Lyrics Sabina Hank

Pressestimmen

„Mit ihrer exzellenten Begleitmannschaft – Gitarrist Thomas Reif, Bassist Alexander Meik und Drummer Christian Lettner – hat sie ihren ehemals stark balladesken Liedern über Sehnsucht und Schmerz eine neue Knackigkeit verordnet.
Clemens Panagl, Salzburger Nachrichten

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