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Attwenger goes Goas

Binder und Falkner spielen bei ihrem G'stanzl-Programm "die Goas" groß auf.

ARGE konzert Mit Unterstützung von Radio FM4

Seit 1998 pflegen Markus Binder (Bassgeige, Tuba, Gesang) und Hans-Peter Falkner (Steirische Harmonika, Gesang) ihr Seitenprojekt „Die Goas“, mit dem sie nun zum ersten Mal in der ARGEkultur auftreten.

Das aus Linz stammende Duo Attwenger ist eines der lebendigsten Originale im deutschsprachigen Popgeschäft. Das erste Mal live in Erscheinung getreten sind Attwenger, deren Name sich von einem Gstanzl, einem spontan gereimten Sprechgesang, ableitet, im April 1990 in der Wiener Arena um drei Uhr morgens. Kaum ein Jahr darauf reiten Attwenger mit „Most“ auch schon ihre erste Attacke gegen überkommene Hörgewohnheiten. 1992/93 werden „Pflug“ und „Luft“ veröffentlicht, die in Österreich zum Album des Jahres gewählt werden, woraufhin dieser Wettbewerb wieder abgeschafft wird.
Nach der Fertigstellung des 35mm-Streifens „Attwengerfilm“ und einer Sibirien-Tournee lösen sich Attwenger im Herbst 1995 auf, um im Sommer 1996 neue Stücke zu entwickeln, die 1997 auf „Song“ veröffentlicht werden.
Nach Konzerten u.a. in Ho-Chi-Minh-City (Vietnam) und Lahore (Pakistan) erscheint mit „Sun“ (2002) das fünfte Album, auf dem in 15 Stücken die aktuelle Deutung des attwengerschen Begriffs von Dialekt und Sound erfolgt.
Mit 14 schlanken Polka- und Slang-Songs wurde das sechste Album „Dog“ (2005) produziert. Bereits ein halbes Jahr später erschien der Remix-Player „Dog2“.
Während des Jahres 2006 begleitete der Filmemacher Markus Kaiser-Mühlecker Attwenger bei zahlreichen Konzerten mit seiner Kamera, führte Interviews, durchkämmte das Videoarchiv und machte daraus die im April 2007 beim Crossing Europe Film Festival Linz erstmals präsentierte 90 Min Musik-Doku „Attwenger Adventure“, die zusammen mit dem „Attwengerfilm“ von 1995 im Herbst 2008 in der Serie „Der österreichische Film“ auf DVD erschienen ist.

Pressestimmen:

„Attwenger sind nicht nur die virtuosesten, sondern auch die widersprüchlichsten Rabauken, die das Popgeschäft in jüngster Zeit heimgesucht haben“.
Süddeutsche Zeitung

„Attwenger, das ist Bedächtigkeit und Entrüstung, Regionalität und Grenzenlosigkeit, Vergangenheit und Zukunft, stoische Souveränität und Leidenschaft.“
Die Presse

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