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Giant Sand (USA)

Die Alternative-Country-Band mit Desert Rock aus Tucson (Arizona).

ARGE konzert Präsentiert von TBA & FM4

„Kommerziell erfolgreich zu sein macht eher mehr Probleme, als dass es das Leben verbessert“, meinte Howe Gelb 2002 in einem Interview. Der amerikanische Indie-Musiker mit österreichischen Wurzeln, auch die 'graue Eminenz des US-amerikanischen Gitarrenundergrounds' genannt, bringt im Juni mit Giant Sand die Wüste in die ARGEkultur Salzburg.

Bereits Anfang der 80er Jahre gründete er in seiner Heimatstadt Tucson, Arizona die Band Giant Sandworms, die Mutter einer ganzen Reihe von Bands wie Naked Prey, Meat Puppets, Green On Red oder später Calexio – gitarrenlastige, verspielte Musik, die so etwas wie den Soundtrack zu Arizonas Wüstenlandschaft darstellt.

1984 wurde der Grundstein für Giant Sand, Howe Gelbs Hauptprojekt, gelegt. Von der Wüste im Süden der USA inspiriert, beläuft sich die Musikrichtung auf Indiefolk- und Indierock, oft auch als Alternative Rock betitelt. Über die Jahre hat sich Giant Sand stark verändert: Die Besetzung wechselte, Gastmusiker wurden in die Band geholt. Ein entscheidender Einschnitt war jedoch die Trennung von den Bandmitglieder John Convertino und Joey Burnsd, die ihre eigene Band Calexico gründeten.

Seit 2004 besteht Giant Sand aus Howe Gelb (Gesang, Gitarre) und drei jungen dänischen Musikern: Thoger T. Lund (Bass), Peter Dombernowsky (Schlagzeug) und Anders Pedersen (Gitarre). Giant Sand in neuer Besetzung brachte „Is All Over The Map“ heraus.
Nach vier Jahren Pause und einer Tour im Jahr 2007 veröffentlichte Giant Sand 2008 das neue Album: „proVISIONS“. Hier bringen vor allem die GastmusikerInnen Isobel Campbell, M. Ward und Neko Case neue Farbe ins Klangbild, auszumachen an Jazz und atonalem Krach in der zweiten Hälfte des Albums. Davon unberührt zeigt sich allerdings die Coverversion von PJ Harveys „The Desperate Kingdom Of Love“.
Nachdem die Opulenz der 90er-Alben Howe Gelb selbst zu ermüden schien, wirkt er seit 2000 im entschlackten Sound mit jedem Album munterer.

Die Wüste lebt.

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