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demnächst in der ARGEkultur

POETRY SLAM
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POETRY SLAM

Mit Emil Kaschka (A), Lotta Emilia (D), Julius Althoetmar (D), Isabella Scholda (A), Raphael Breuer (D) | Moderation: Ko Bylanzky | Support: DJ Twang

1986 fing es in Chicago mit dem Dichter*innen-Wettstreit an. POETRY SLAM begeistert seit den 90ern weltweit als Ausdrucksform einer Generation von jungen, ambitionierten Künstler*innen; ein Format, welches das ganze inhaltliche Spektrum der Literatur in einzigartiger Weise abbildet. Seit 2009 ist die ARGEkultur die einzige regelmäßige Veranstalterin von POETRY SLAMs in Salzburg. Hier präsentiert Slam-Master Ko Bylanzky hervorragende Slammer*innen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum! Wegen großer Nachfrage rechtzeitig Karten sichern!

PECHA KUCHA NIGHT SALZBURG VOL. 46
Diskurs

PECHA KUCHA NIGHT SALZBURG VOL. 46

Support: John Bruno Quartet | Anmeldung für Vortragende bis 15.10. unter pechakuchasalzburg.at

Kreative, Architekt*innen, Künstler*nnen, Designer*innen und Menschen mit Ideen aller Art, Studierende, Etablierte, Bekannte und Unbekannte – alle, die anderen etwas sagen wollen – können ihre Projekte, Ideen und Gedanken einem interessierten Publikum vorstellen. Ziel ist es, versteckte kreative Potenziale einer Stadt hervorzuholen, sichtbar zu machen und im angenehmen, offenen Rahmen miteinander zu teilen. Vor und nach den Vorträgen ist Zeit für Musik mit dem John Bruno Quartet, Chillen und Networking.

POETRY SLAM
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POETRY SLAM

U.a. mit Katharina Wenty (A), Anna Hader (A) | Moderation: Ko Bylanzky | Support: DJ Twang

1986 fing es in Chicago mit dem Dichter*innen-Wettstreit an. POETRY SLAM begeistert seit den 90ern weltweit als Ausdrucksform einer Generation von jungen, ambitionierten Künstler*innen; ein Format, welches das ganze inhaltliche Spektrum der Literatur in einzigartiger Weise abbildet. Seit 2009 ist die ARGEkultur die einzige regelmäßige Veranstalterin von POETRY SLAMs in Salzburg. Hier präsentiert Slam-Master Ko Bylanzky hervorragende Slammer*innen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum! Wegen großer Nachfrage rechtzeitig Karten sichern!

Hans-Jürgen Jakobs und Ludger Eversmann: WEM GEHÖRT DAS KAPITAL?
OPEN MIND Festival Text Diskurs

Hans-Jürgen Jakobs und Ludger Eversmann: WEM GEHÖRT DAS KAPITAL?

Vorträge und Diskussion | Moderation: Theresa Seraphin

Zum Auftakt stellen wir die Festivalfrage in ihrer ökonomischen Dimension. WEM GEHÖRT DIE WELT? ist zuvorderst eine Frage nach der Verteilung von Kapital und Produktionsmitteln. Auf der einen Seite die spätkapitalistische Gegenwart: Ein Finanzmarkt, der auch nach der Finanzkrise von 2008 nicht in seine Schranken verwiesen wurde und dessen Volumen mit 270 Billionen Dollar fast das Vierfache der Weltwirtschaft umfasst. Wer sind heute die Reichsten der Reichen? Wofür stehen sie, welche Ziele verfolgen sie? Auskunft gibt der Wirtschaftsjournalist Hans-Jürgen Jakobs in seinem umfangreichen Report WEM GEHÖRT DIE WELT?, der dem Festival den Titel gegeben hat. Doch ist es wahr, was Mark Fisher schreibt: Dass sich das Ende der Welt leichter vorstellen ließe als das Ende des Kapitalismus? Der Wirtschaftsinformatiker Ludger Eversmann weist in MARX’ REISE INS DIGITALE ATHEN einen Ausweg und skizziert, wie die Digitalisierung zu einer sozial gerechteren, postkapitalistischen Gesellschaft führen könnte. Ist eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel, wie sie Marx forderte, gerade durch digitale Technologien greifbarer denn je?

DIE NATUR GEHÖRT ... SICH SELBST!
OPEN MIND Festival Diskurs

DIE NATUR GEHÖRT ... SICH SELBST!

Über Biokratie und die ‚Rechte der Natur' | Zu Gast: Christine Ax | Moderation: Sebastian Linz

Für den Erhalt des westlichen Wohlstands sorgt heute ein global befreiter Kapitalismus, der Naturzerstörung wie prekäre Lebensumstände der Ärmeren in Kauf nimmt. Doch dieser Zustand ist nicht alternativlos. Längst gibt es Konzepte, Untersuchungen und konkrete Erfolge, die eine andere Gestaltung des Verhältnisses von Ökonomie, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit ermöglichen. In der Reihe DIE NATUR GEHÖRT ...! wollen wir drei dieser Konzepte genauer vorstellen und diskutieren. Zum Auftakt geht es um Biokratie. Das Konzept fordert, den Demokratie-Begriff auf nicht-menschliche Akteur*innen zu erweitern: Flüsse, Seen und Wälder sollen mit Grundrechten ausgestattet und wie ihre menschlichen ‚Mitbürger*innen’ parlamentarisch vertreten werden. Die Natur wird zur politischen Akteurin, zum ‚Rechtssubjekt’ auf Augenhöhe mit anderen Rechtssubjekten. Im Gegensatz zum Appell an die Verantwortlichkeit jedes einzelnen Menschen für den Schutz der Natur, vollzieht die Biokratie eine ebenso einfache wie radikale Umkehrung des Schutzprinzips. Denn um gemeinsames Leben auf der Erde zu sichern, muss die Natur vor allem eines: wieder sich selbst gehören!

DIE NATUR GEHÖRT ... ALLEN!
OPEN MIND Festival Diskurs

DIE NATUR GEHÖRT ... ALLEN!

Über Commons und Allgemeingüter | Zu Gast: Silke Helfrich | Moderation: Theresa Seraphin

In Teil zwei der Reihe DIE NATUR GEHÖRT …! geht es um Commons. Als Ansatz für nachhaltige und antikapitalistische Umgestaltung von Produktionskreisläufen blickt das Prinzip gemeinschaftlicher Nutzung von Gütern in ganz unterschiedlichen Teilen der Welt auf lange Traditionslinien. So ist beispielsweise die Oberallmeindkorporation Schwyz mit ihrem 900-jährigen Bestehen älter als die Schweizer Eidgenossenschaft selbst. Commons richten sich heute – sowohl im analogen wie digitalen Raum – gleichermaßen gegen neoliberale Privatisierungsbestrebungen wie staatliche Zentralisierung und machen dabei die Widerstandsfähigkeit autonomer Strukturen sichtbar. Nicht Hierarchien oder Privateigentum führen zu einem nachhaltigen und ethischen Umgang mit Ressourcen, sondern die Schaffung lokaler Strukturen, an denen alle beteiligt sind. Hierüber diskutieren wir mit der Commons-Aktivistin Silke Helfrich, sowie den Performer*innen von Showcase Beat Le Mot.

DIE NATUR GEHÖRT ... VERTEIDIGT!
OPEN MIND Festival Diskurs

DIE NATUR GEHÖRT ... VERTEIDIGT!

Über Aktivismus und indigenen Widerstand | Zu Gast: Patricia Gualinga | Moderation: Sebastian Linz und Anita Rötzer | In englischer Sprache

In der dritten Ausgabe von DIE NATUR GEHÖRT ...! erweitern wir die Diskussion um eine konkrete aktivistische Position – und knüpfen damit direkt an die Konzepte der Biokratie und der Commons an. Das indigene Dorf Sarayaku im Amazonasurwald Ecuadors führt seit langem einen erfolgreichen Kampf gegen das Eindringen internationaler Ölkonzerne auf sein Territorium. 2002 wurde es zum Symbol des indigenen Widerstands, als es den Staat Ecuador beim Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagte und dieser Klage zehn Jahre später stattgegeben wurde. – Die indigene Aktivistin Patricia Gualinga, Sprecherin der Kichwa-Gemeinde, war seit Beginn eine Schlüsselfigur in diesem Prozess. Sie ist Führerin einer wachsenden Frauenbewegung zum Schutz des Amazonaswaldes und ist mit diesem Anliegen als Botschafterin auf der ganzen Welt unterwegs (UN-Konferenz indigener Völker in New York, Weltklimakonferenz in Paris). Zusammen mit ihr und den Performer*innen von PLEASANT ISLAND sprechen wir über den Kampf zur Erhaltung (indigener) Lebensrealitäten, Praktiken des lokalen Widerstands sowie über juristische Wege der politischen (Selbst-)Verteidigung.

Mark Terkessidis: WESSEN ERINNERUNG ZÄHLT?
OPEN MIND Festival Text Diskurs

Mark Terkessidis: WESSEN ERINNERUNG ZÄHLT?

Lesung und Gespräch | Moderation: Sandra Chatterjee

Über die europäische Kolonialgeschichte wird heftig debattiert – seit einigen Jahren auch in Deutschland und Österreich. Es geht um Straßennamen und Statuen aus der Kolonialzeit, um Museumsbestände und deren Restitution, um das kulturelle Erbe. Vor dem Hintergrund der Erfolge rechtspopulistischer Parteien, der Eskalation rechtsextremer Gewalt, aber auch der durch digitale Medien gesteigerten Möglichkeiten, diskriminierende und rassistische Erfahrung zu artikulieren, haben diese Themen an gesellschaftlicher Relevanz gewonnen. Nicht erst seit dem Tode George Floyds und der weltweiten Solidarität mit der Black-Lives-Matter-Bewegung stellt sich auch hierzulande die Frage, wie in einer globalisierten und diversen Gesellschaft der Raum der Erinnerung um postimperiale wie postkoloniale Perspektiven erweitert werden kann. Mark Terkessidis, renommierter Migrations- und Rassismusforscher, stellt in seinem aktuellen Buch den Konnex her zwischen der deutschen Kolonialgeschichte und den Problemlagen der Gegenwart.

Charlotte Wiedemann: DER LANGE ABSCHIED VON DER WEISSEN DOMINANZ
OPEN MIND Festival Text Diskurs

Charlotte Wiedemann: DER LANGE ABSCHIED VON DER WEISSEN DOMINANZ

Lesung und Gespräch | Moderation: Amani Abuzahra

Rassismus sei ein weißes Problem, schreibt die amerikanische Wissenschaftlerin und Autorin Robin DiAngelo. „It was constructed and created by white people and the ultimate responsibility lies with white people.“ Im Geiste dieses kritischen Bewusstseins gegenüber der eigenen weißen Position hat die Journalistin Charlotte Wiedemann ihr neues Buch verfasst. In essayistischen Miniaturen sucht sie in DER LANGE ABSCHIED VON DER WEISSEN DOMINANZ nach Wegen, von der weißen Vorherrschaft konstruktiv Abschied zu nehmen. Denn dass die Privilegien der weißen sozialen Position, die Vorherrschaft des Westens und die Vorstellungen vom Eigenen und Fremden in Erosion begriffen sind, ist – so Wiedemann – ein eh in Gang gesetzter und unaufhaltsamer Prozess, den es reflektiert und tätig anzunehmen gilt. In Ergänzung zum historischen Bogen, den Mark Terkessidis am Vortag spannen wird, ist Charlotte Wiedemanns Buch vor allem ein sehr persönliches und hoffnungsvolles Plädoyer gegen Angst und Abschottung. – Im Gespräch trifft Charlotte Wiedemann dabei auf die trans- und interkulturelle Perspektive der Philosophin, Autorin und Trainerin Amani Abuzahra.

WER DEUTET DIE WELT?
OPEN MIND Festival Text Diskurs

WER DEUTET DIE WELT?

Ein Autor*innen-Projekt zu Besitz, Macht und Hegemonie | Moderation: Theresa Seraphin und Josef Kirchner

Besitz wirkt auf weit verzweigte und komplexe Weise. Macht kann ausgeübt werden durch weiße Dominanz, Finanzmonopole oder heterosexuelle Normen. Und so unterschiedlich Formen der Hegemonie sein können, so differenziert ist auch die Kritik und Gegenwehr. Als literarische Erweiterung des Festivals haben wir sechs Autor*innen eingeladen, den auf dem Festival verhandelten Themenschwerpunkten aus ihrer spezifischen Perspektive und anhand einzelner konkreter Beispiele zu begegnen. Die Autor*innen Sandra Chatterjee, Amir Gudarzi, Lisa-Viktoria Niederberger, Stefanie de Velasco, Miroslava Svolikova und Stefanie Wuschitz fragen u.a. nach Möglichkeiten nachhaltiger Autor*innenschaft und Kunstproduktion, dokumentieren emanzipative Frauen-Bewegungen in Indonesien oder untersuchen den weiblichen Körper im Spannungsfeld vielfältiger Besitzverhältnisse.

Stefanie Sargnagel, Christiane Rösinger und Denice Bourbon
Musik Kabarett Text

Stefanie Sargnagel, Christiane Rösinger und Denice Bourbon

LEGENDS OF ENTERTAINMENT - Salzburgpremiere

Ein schillernder Abend mit drei ungleichen Superstars, vereint durch die Liebe zur gepflegten Abendunterhaltung. Denice Bourbon, der aufgehende, lesbische Stern am Stand-up-Himmel, Christiane Rösinger, legendäre Berliner Songwriterin und Galaistin und Stefanie Sargnagel, Kultpoetin aus der Wiener Vorstadtkneipe, treten zum ersten Mal gemeinsam auf einer Bühne auf. Jede für sich ein Hit, sind sie im Trio eine Naturgewalt.