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Ich bin O.K. Dance Company „Kein Stück Liebe“

Ein bezauberndes Bekenntnis zu Liebe, Menschlichkeit und Versöhnung, getanzt von Menschen mit und ohne Behinderung. Im Anschluss artist talk.

ARGE schwerpunkt open mind festival
Ich bin O.K. Dance Company „Kein Stück Liebe“ am 16.11.2016 um 20:00 Uhr
Foto (c) Laurent Ziegler

Ein Blick in die Medien und es scheint nur ein Thema zu geben. Die Flüchtlingssituation und die Angst vor Überfremdung und Terror. Wie kann man sich davon distanzieren, wie weit muss man sich damit auseinandersetzen, wie kann man die Leichtigkeit im eigenen Leben hochhalten, wenn rund herum alles zu Grunde zu gehen scheint? Mit diesen Herausforderungen setzen sich die TänzerInnen der Ich bin O.K. Dance Company in der Tanztheater-Produktion „Kein Stück Liebe“ auseinander.

Elf TänzerInnen mit und ohne Behinderung sowie zwei AsylwerberInnen verhandeln in der neuen Produktion aktuelle Weltereignisse. Mit Mitteln des zeitgenössischen Tanzes und des Hip-Hop-Tanzes entstehen aussagekräftige, bewegte Bilder, die zum Nachdenken anregen.
Ohne Wertung und Fazit präsentiert die „Ich bin O.K.“ Dance Company einen Prozess der Auseinandersetzung mit diesen Fragen, der dazu motiviert, die Schwierigkeiten des Lebens mit Humor, Leichtigkeit und Hoffnung zu betrachten. Was zählt, ist die Erkenntnis, dass uns Menschen viel mehr verbindet als uns trennt. Das zu vermitteln, hat die inklusive Tanz-compagnie die besten Voraussetzungen. Das Gefühl des Andersseins und die Dynamik der Ausgrenzung sind den PerformerInnen mit Behinderung durchaus vertraut.

  • Ich bin O.K. Dance Company
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Fotos (c) Laurent Ziegler

Von ihrem Zugang zum Thema kann man sich etwas abschauen. Mit der Frage ‚Wann geht es endlich wieder mal um Liebe?‘ fordern sie das natürliche Gleichgewicht der Dinge ein: den dringend notwendigen Ausgleich zu all der Schwere.
Ulli Moschen, Falter, Impulstanz-Beilage
Kein Stück Liebe fügt der aktuellen Debatte eine eigenständige, zutiefst menschliche Facette hinzu – ohne Sozialromantik und mit großer künstlerischer Offenheit. Der Spaß, den die Tänzer auf der Bühne haben, ist dabei ein wichtiger Teil des Erfolges.
Edith Wolf Perez, tanz.at
Man muss dieses Stück wirklich gesehen haben. Ich habe mit den Tränen gekämpft, weil es so beeindruckend und berührend war und weil ich mir denke, das sind genau die Momente, für die wir arbeiten, für die wir leben! Dass wir Menschen haben, die positiv in die Zukunft schauen, die versuchen, andere Menschen mit ihrer positiven Energie mitzureißen, und dass wir alle nicht aufgeben, dass wir daran glauben, dass das Gute zum Schluss einfach siegt.
Eva Radinger, Geschäftsführerin Licht ins Dunkel
  • Obfrau Hana Zanin
  • Künstlerische Leitung Attila Zanin
  • Kaufmännische Leitung Mag. Helmut Syrch
  • Pädagogische Begleitung Maria Dinold, Helga Neira
  • Regie Verena Kiegerl
  • Choreografie Hana & Attila Zanin
  • Musikbearbeitung Stefan Voglsinger
  • TänzerInnen Mike Brozek, Pal Singh Chopra, Simon Couvreur, Clara Horvath, Lina Hufnagl, Jasmit Kaur Lamba, Moritz Lembert, Raphael Kadrnoska, Maria Naber, Andrea Novacecscu, Felix Röper, Alexander Stuchlik, Sophie Waldstein
  • Stimme aus dem Off Kirstin Schwab
  • Bühnenbild ART for ART, Heinrich Spilka
  • Kostüme Ich bin O.K. Team

Über die Ich bin O.K. Dance Company

Der Kultur- und Bildungsverein „Ich bin O.K.“ wurde im Jahr 1979 gegründet und hat es sich seitdem zur Aufgabe gemacht, Menschen mit und ohne Behinderung einen gleichberechtigten Stellenwert im kulturellen Leben zu ermöglichen, soziale Barrieren abzubauen und die Sensibilität für eine inklusive Gesellschaft zu fördern.
Zur weiteren Förderung individueller Fähigkeiten im künstlerischen Bereich wurde im Jahr 2010 die „Ich bin O.K.“ Dance Company gegründet. TänzerInnen mit besonderer Begabung wird im Rahmen dieses Projektes die Chance gegeben, in Zusammenarbeit mit professionellen KünstlerInnen an der Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Fähigkeiten zu arbeiten. Durch ein intensives Training in kleinen Gruppen entstehen in der Dance Company tänzerisch anspruchsvolle Choreografien sowie abendfüllende Tanztheaterproduktionen, die nicht nur Respekt und Anerkennung für die TänzerInnen bedeuten, sondern die auch eine Schärfung des Bewusstseins der ZuschauerInnen für den künstlerischen Ausdruck von Menschen mit Behinderung bewirken.

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