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POP UND POLITIK III: ÜBER GENDER UND GESCHLECHT IM RAP am 20.5.2022 um 19:00 Uhr
Heidi Süß © Mirjam Dumont | Tobias Ginsburg © Jean-Marc Turmes | Ana Ryue © Christoph Liebentritt

POP UND POLITIK III: ÜBER GENDER UND GESCHLECHT IM RAP

Diskussion mit Heidi Süß und Tobias Ginsburg | Moderation: Ana Ryue | In Kooperation mit FS1

Diskurs Eine Koveranstaltung mit dem LITERATURFEST SALZBURG

Rap ist die beliebteste Musikrichtung der Gegenwart – und hat ein Sexismusproblem. Was bedeutet es, wenn von ‚Bitch‘ oder ‚Fotze‘ gesungen wird, wenn Texte hypersexualisierte Genderinszenierungen beinhalten? Die promovierte Sprach-, Politik und Medienwissenschaftlerin Heidi Süß hat sich mit den Wechselwirkungen von Rap, Gender und Geschlecht auseinandergesetzt. Der investigative Autor Tobias Ginsburg begab sich auf die Suche nach Männlichkeitskonstruktionen im deutschsprachigen Rap und stellt fest: er taugt zur „musikalischen Früherziehung für Rechtsterroristen.“ Doch können Übersexualisierung und explizite Texte auch zu Empowerment und Selbstermächtigung beitragen und welche Beispiele gibt es dafür? Über diese Fragen diskutieren die beiden Panelist*innen, moderiert von Ana Ryue.

Streaming

Diese Veranstaltung wird auch als Stream angeboten.
Details und Informationen finden Sie hier.

In der Reihe POP UND POLITIK vermisst die ARGEkultur seit 2020 die Spannungsfelder zeitgenössischer Popmusik. ‚Über Gender und Geschlecht im Rap‘ ist bereits die dritte Ausgabe von POP UND POLITIK.
» POP UND POLITIK I: Jens Balzer und Kid Pex über Verantwortung
» POP UND POLITIK II: Ted Gaier über Protest

Heidi Süß

Jahrgang 1986, hiphop-sozialisiert in der nordostbayerischen Provinz verschlug es Heidi irgendwann nach Niedersachsen, wo sie Sprach-, Politik- und Medienwissenschaften an der Uni Hildesheim studierte. Eine Magisterarbeit über deutschen Gangsta-Rap und verschiedene Tätigkeiten auf dem Berliner Bildungssektor später bekam sie ein Stipendium im interdisziplinären Graduiertenkolleg ‚Gender & Bildung‘ der Uni Hildesheim und promovierte über Männlichkeiten im Rap. Seither forscht, lehrt, publiziert und referiert sie zu diesem und angrenzenden Themenkomplexen und arbeitet aktuell im DFG Projekt Rap & Rassismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Tobias Ginsburg

Jahrgang 1986, ist Autor und Regisseur. Er studierte Dramaturgie, Literaturwissenschaft und Philosophie. 2016 war er Fellow des Hanse-Wissenschaftskollegs, 2020 erhielt er das Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung.

Ana Ryue

Ana Ryue ist Journalistin, Moderatorin und PR-Managerin. Bereits 2007 machte sie erste Schritte im Radio, 2009 zog sie dann von München nach Wien und schrieb von 2012 bis 2019 immer wieder für das österreichische HipHop Magazin THE MESSAGE. Seit 2018 führt sie für die Battlerap-Liga ‚Don't Let The Label Label You‘ kritische Interviews mit den MCs und hat auf diesem Kanal außerdem ein eigenes Interview-Format. 2019 begann sie, als PR-Managerin für die Agentur Mona Lina zu arbeiten, seit Anfang 2021 ist sie für das Wiener Musik-Magazin AUX als Co-Host tätig und seit Ende 2021 moderiert sie die ‚HEAST! HipHop Open-Stage‘ in Wien. Die Moderatorin ist außerdem politisch und journalistisch immer wieder für die unterschiedlichsten Projekte aktiv, wie z.B. für das splash! Festival, das ‚Juice Magazin‘ oder das FLINTA* Festival ‚The Healer HipHop‘. Seit 2016 hat sie zudem ihr eigenes Modelabel ‚soulmade‘.