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Ottfried Fischer (München)

"Wo meine Sonne scheint" - Österreich Premiere

ARGE kabarett MotzArt-Woche

Steigende Flüchtlingszahlen, weltweites Migrantentum, Patriotismusdebatte.
Die UNO beschließt das „Jahr der Heimat“. Organisiert wird das in unzähligen Kommissionen, nach Maßgabe europäischer Richtlinien mittels nationaler Heimatschutzgesetze. Einen dieser Heimatexperten – mit dem Schwerpunkt „originäre heimatliche Ausdrucksformen“ stellt Ottfried Fischer in seinem
Bühnenprogramm dar.
Vor dem Hintergrund von Leitkulturen und Globalisierung, Fundamentalismus und Moral geht es um die Werte Heimat, Patriotismus, Religion und Glauben: Verwurzelung contra Vertreibung sowie das Recht auf Freiheit und Heimweh. Der Kabarettbesucher erfährt, wie rigoros der heimatkundige Heimatschutzgesetzbeauftragte das Thema anpackt, durchaus auch im Sinne tümelnder Leid-Kultur nicht nur aus dem tiefen deutschen Süden. Nach einiger Zeit aber scheint ihm die Sonne der Erkenntnis und er erblickt den Unterschied zwischen „wertkonservativ“ und dem Gegenteil, das da schlicht lautet: „blödkonservativ“.

Wie bereits in seinen vorherigen Kabarettprogrammen entwickelt Ottfried Fischer eine Bühnenfigur, die in die Abgründe von Gesellschaft und Politik eintaucht. Augenzwinkernd, humorvoll, hintergründig. Ottfried Fischer eben.
Ottfried Fischer wird sein drittes Kabarettsolo unter der Regie von Gabi Rothmüller zunächst in kleinen Traditionsbühnen aufführen. Premiere war im Juni 2008 in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft.

Ottfried Fischer: Jahrgang 1953. Kabarettist seit 1977, Internationaler Kabarettpreis „Salzburger Stier“ 1985, Deutscher Kleinkunstpreis 1986, Hauptdarsteller in der TV
Serie „Der Bulle von Tölz“, monatliche Kabarettsendung „Ottis Schlachthof“.

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