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Poetry Slam

Mit den Slam-Virtuosen: Taalam Acey (New York/USA), Mieze Medusa (Wien/A), Dalibor (Frankfurt/D), Ken Yamamoto (Mainz/D), Peh (Berlin/D).

ARGE poetry slam

Von Wörtern erschlagen und Reimen gefoltert – Poetry Slam in der ARGEkultur Salzburg.

Die Slammer erobern die Stadt. Nun hat endlich auch Salzburg mit dem ARGE poetry slam seine monatliche Dichterschlacht.
Auf der Bühne performen namhafte PoetInnen aus ganz Österreich sowie internationale Gäste in der ARGEkultur und geben alles im Kampf um die Gunst des Publikums.

Schreien, flüstern, jaulen, keuchen, pfeifen, rappen – all das und noch viel mehr ist erlaubt, um im Wettstreit gegeneinander anzutreten. Die Waffen: Poesie, Stimme und Körper.
Poetry Slam – zu deutsch „Dichterwettstreit“ – hat eine lange Tradition und findet in diesen Zeiten erneut großes Interesse bei PoetInnen und Publikum!

Beim ARGE poetry slam werden einmal im Monat selbst geschriebene Texte von Slammern wie auch Leuten aus dem Publikum (die sich im Vorhinein unter http://poetryslam.argekultur.at oder auch vor Ort anmelden) literarisch im Wettkampf vorgetragen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, die Bandbreite, von Prosa über Lyrik, Rap bis Comedy, ist weit gefächert – bewertet werden sowohl Inhalt der Texte, als natürlich auch die Art der Inszenierung.

Die besondere Spannung beim Poetry Slam entsteht durch den ständigen Wettbewerb zwischen den Vortragenden und die Bewertung durch das Publikum. Außerdem besteht ein Zeitlimit von 7 Minuten, bei Zeitüberschreitung drohen Strafen wie Punktverlust oder Entzug des Mikrophons. Für eine mitreißende und mitfiebernde Stimmung im Publikum ist auf alle Fälle gesorgt!

Mit wachsamen Augen über den Wettstreit der DichterInnen und Entertainment zwischen den Auftritten führen durch den ARGE poetry slam niemand geringerer als die Poetry-Slam-Veteranen Ko Bylanzky und Rayl Patzak, die seit Jahren Europas größten Poetry Slam in München veranstalten.

Sehen, hören und fühlen Sie selber, wie Text zum Erlebnis und Poesie zur Performance wird!

Das Line-Up für diesen Slam:
  • Taalam Acey (New York/USA)
    Einer der prominentesten U.S.-Spoken-Word-Poeten aus dem berühmten Nuyorican Poets Cafe, erstmals in Österreich
  • Mieze Medusa (Wien/A)
    Die Grand Dame der österreichischen Slam-Poetry und SlamMasterin des Wiener Textstrom-Poetry Slams.
  • Dalibor (Frankfurt/D)
    Spektakulärer Rap-Poet mit Beat-Box-Enlagen, Teil des Spoken-Word-Kollektivs Word Alert, Deutschsprachiger Vize-Champion im Teamwettbewerb 2007
  • Ken Yamamoto (Mainz/D)
    K.Y. gilt als intensivster Performance Poet Deutschlands, Teil des Spoken-Word-Kollektivs Word Alert, Deutschsprachiger Vize-Champion im Teamwettbewerb 2007
  • Peh (Berlin/D)
    Eine der interessantesten Stimmen auf Deutschlands Bühnen derzeit, Siegerin des renommierten ABC-Poetry Slams des Literaturfestivals AugsburgBrechtConnected in Augsburg 2008.

Talaam Acey (New York)

Das berühmte lyrische Schwergewicht aus dem legendären „Nuyorican Poets Cafe“, dem berühmtesten Poetry Slam Club der Welt, kommt nach Salzburg. Sein Besuch beim Poetry Slam in der ARGEkultur der einzige Österreich-Termin auf seiner Europa-Tournee. In diesem Club in Manhattans „Lower East Side“ entwickelte sich Spoken Word Poetry und Poetry Slam vom Anfang der 90er bis heute zur vollen Blüte. Egal an welchem Wochentag man in das „Nuyoricans Poets Cafe“ kommt: Drinnen toben die Poetry Parties, draußen türmen sich lange Warteschlangen und dazwischen hängt das Schild „Ausverkauft“. Dies geht nun 18 Jahre lang so. Auch Hollywood zollte dem Club 2005 Tribut. Der monumentale Spielfilm „Pinero“ mit Benjamin Bratt in der Hauptrolle, der die Entstehungsgeschichte des Clubs, lange bevor der Zeit der Poetry Slams, erzählt, wurde ein US Kassenschlager.

Talaam Acey ist neben Saul Williams eines der berühmtesten Kinder des New Yorker Poesie-Wallfahrtsortes. Bereits 2003 wurde er dort zum ersten Mal „Grand Slam Champion“ und ist bis heute ein Aushängeschild für die poetische Ästhetik des „Nuyoricans“. 11 Spoken Word CD's und zahlreiche Gedichtbände erschienen von ihm. Doch sein künstlerisches Wirken beschränkt sich nicht nur auf die USA. Durch alle fünf Kontinente führten Acey seine Spoken Word Tourneen. Taalam Acey war Hauptdarsteller in dem Poetry-Film „When the Smoke clears“, für den er mit dem begehrten „Sundance Award“ ausgezeichnet wurde und hielt Vorlesungen an renommierten US Universitäten. Über die Arbeit einer der „kraftvollsten schwarzen Stimmen Amerikas“ berichteten New York Times, Washington Post und CNN.

Talaam Acey:
www.taalamacey.com
www.myspace.com/officialtaalamacey

„Nuyorican Poets Cafe“ in New York:
www.nuyorican.org/

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