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Theater / Tanz / Performance

demnächst in der ARGEkultur

BASH - STÜCKE DER LETZTEN TAGE von Neil LaBute
Theater

BASH - STÜCKE DER LETZTEN TAGE von Neil LaBute

Inszenierung: Verena Holztrattner

Ein junger Vater tötet seine fünf Monate alte Tochter, um sich berufliche Vorteile zu verschaffen. Der Totschlag eines Homosexuellen im Central Park als Höhepunkt einer rauschenden Partynacht. Und schließlich medea redux: Die Rache einer jungen Frau am Vater ihres Kindes. – Drei Geschichten über das Töten, drei Beichten. Wie gehen die Täter*innen damit um? Gibt es eindeutige Motive oder sind die Morde rein zufällig geschehen? In BASH führt uns Neil LaBute an die Verlockungen des Todes, denen die Figuren unterliegen, und spiegelt die schwarzen Löcher unserer Gesellschaft und deren dionysische Abgründe wider.

BASH - STÜCKE DER LETZTEN TAGE von Neil LaBute
Theater

BASH - STÜCKE DER LETZTEN TAGE von Neil LaBute

Inszenierung: Verena Holztrattner

Ein junger Vater tötet seine fünf Monate alte Tochter, um sich berufliche Vorteile zu verschaffen. Der Totschlag eines Homosexuellen im Central Park als Höhepunkt einer rauschenden Partynacht. Und schließlich medea redux: Die Rache einer jungen Frau am Vater ihres Kindes. – Drei Geschichten über das Töten, drei Beichten. Wie gehen die Täter*innen damit um? Gibt es eindeutige Motive oder sind die Morde rein zufällig geschehen? In BASH führt uns Neil LaBute an die Verlockungen des Todes, denen die Figuren unterliegen, und spiegelt die schwarzen Löcher unserer Gesellschaft und deren dionysische Abgründe wider.

Up.|Lisa Hinterreithner: WOBBLY
tanz_house Festival Performance

Up.|Lisa Hinterreithner: WOBBLY

Die neue Ungewissheit macht müde - irgendwie. Müde, it might be political (again)? The show must go on!? Plan A - Notfall als Normalzustand? Plan B - Pausenlos planlos? Plan C - Unsicherheit als ‚space to act‘? Raus aus dem (viralen) Nebel und dem Stillstand! In wobbly geht Lisa Hinterreithner der anhaltenden Ungewissheit nach. Der Raum dafür ein Foyer. Ein Ort der Versammlung, der Pause, des Durchzugs, und nun auch Knautschzone der Abstandskultur. Objekte, Sound, Text und Besucher*innen eingebettet in bewegt-beruhigende Luft. Vom Standby zum Playground. Denn wir sind zu müde, um schlafen zu gehen.

PERFORMANCE MARATHON
tanz_house Festival Performance Tanz

PERFORMANCE MARATHON

Mit Tomas Danielis, Kim Ceysens/Shmeeshmoo Company, Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS, Martina De Dominicis & Alberto Cissello, Martyna Lorenc

Tomas Danielis • MAYBE, BUT OF COURSE | Kim Ceysens/Shmeeshmoo Company • PATSY | Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS • #SHIVERING | debocs_ Martina De Dominicis/Alberto Cissello • YET TO BE BORN | Martyna Lorenc/Art Stations Foundation • A FEELING THAT THIS IS THE CASE

Up.|Lisa Hinterreithner: WOBBLY
tanz_house Festival Performance

Up.|Lisa Hinterreithner: WOBBLY

Die neue Ungewissheit macht müde - irgendwie. Müde, it might be political (again)? The show must go on!? Plan A - Notfall als Normalzustand? Plan B - Pausenlos planlos? Plan C - Unsicherheit als ‚space to act‘? Raus aus dem (viralen) Nebel und dem Stillstand! In wobbly geht Lisa Hinterreithner der anhaltenden Ungewissheit nach. Der Raum dafür ein Foyer. Ein Ort der Versammlung, der Pause, des Durchzugs, und nun auch Knautschzone der Abstandskultur. Objekte, Sound, Text und Besucher*innen eingebettet in bewegt-beruhigende Luft. Vom Standby zum Playground. Denn wir sind zu müde, um schlafen zu gehen.

Martin Kilvady/Shmeeshmoo Company: BOULDERING THE THEATRE COULOIRS | Anna & Eva Müller: WILD HUNT
tanz_house Festival Tanz

Martin Kilvady/Shmeeshmoo Company: BOULDERING THE THEATRE COULOIRS | Anna & Eva Müller: WILD HUNT

Seit seiner Kindheit ist Martin Kilvady fasziniert von der Art und Weise, wie sich Kletterer bewegen: Nachdenkliche Eleganz, enthaltener Kampf, Freude an der Fingerspitze. Die Bewegungserinnerung kitzelte seine Inspirationen für viele Studiojahre und fand ihren Weg zu den Theater-Couloirs, direkt zum Publikum, um zu sehen, wie es sich anfühlt, wenn Füße und Hände die Oberfläche sorgfältig berühren. Heute Abend zeigt er sein Solo BOULDERING THE THEATRE COULOIRS. Ähnlich einer Fabel findet WILD HUNT eine Erzählebene die uns über die Mythologie der Jagd, über Brauchtum und schließlich, über die Überwachung in unserem täglichen Leben, erzählt. In einer feinen Abstimmung aus poetischen, rätselhaften Bewegungen und irrwitzigen Kombinationen von Bildern – live und Filmmaterial – entsteht ein Anstoß für ein sensibleres Bewusstsein für das Thema Überwachung. Ohne eine allgemeingültige Moral zu finden, bewegt sich WILD HUNT in einer Bildebene, die versucht, menschliches Fühlen und Handeln im Allgemeinen zu erfassen. Das Publikum wird Verfolger*in und Verfolgte*r. Räume ändern sich, verschwinden, werden durchsichtig, lenken und behindern.

Up.|Lisa Hinterreithner: WOBBLY
tanz_house Festival Performance

Up.|Lisa Hinterreithner: WOBBLY

Die neue Ungewissheit macht müde - irgendwie. Müde, it might be political (again)? The show must go on!? Plan A - Notfall als Normalzustand? Plan B - Pausenlos planlos? Plan C - Unsicherheit als ‚space to act‘? Raus aus dem (viralen) Nebel und dem Stillstand! In wobbly geht Lisa Hinterreithner der anhaltenden Ungewissheit nach. Der Raum dafür ein Foyer. Ein Ort der Versammlung, der Pause, des Durchzugs, und nun auch Knautschzone der Abstandskultur. Objekte, Sound, Text und Besucher*innen eingebettet in bewegt-beruhigende Luft. Vom Standby zum Playground. Denn wir sind zu müde, um schlafen zu gehen.

CieLaroque/helene weinzierl: E S C A P E
tanz_house Festival Tanz

CieLaroque/helene weinzierl: E S C A P E

In E S C A P E lädt das Ensemble um Helene Weinzierl zu einer fulminanten Reise, bei der bis hin zu Erschöpfung, Exzess und Zusammenbruch diskursiv wie intuitiv antizipiert und wahrgenommen wird. Mathematische Präzision und kraftvolle energetische Dynamik zeichnen ein Abbild der Rastlosigkeit und Fülle, in der wir uns verlieren – bis wir einen Zustand der völligen Verausgabung erreichen, in dem die Masken fallen, kein Platz ist für Täuschungen, Unwahrheiten oder Tartüfferie und wir das Wesentliche erkennen. Repetitive Momente lassen das Paradox der Wiederholung erkennen und laden ein, Bewegungssequenzen im Detail wahrzunehmen und die Fiktion von Unendlichkeit erfahrbar zu machen.

Up.|Lisa Hinterreithner: WOBBLY
tanz_house Festival Performance

Up.|Lisa Hinterreithner: WOBBLY

Die neue Ungewissheit macht müde - irgendwie. Müde, it might be political (again)? The show must go on!? Plan A - Notfall als Normalzustand? Plan B - Pausenlos planlos? Plan C - Unsicherheit als ‚space to act‘? Raus aus dem (viralen) Nebel und dem Stillstand! In wobbly geht Lisa Hinterreithner der anhaltenden Ungewissheit nach. Der Raum dafür ein Foyer. Ein Ort der Versammlung, der Pause, des Durchzugs, und nun auch Knautschzone der Abstandskultur. Objekte, Sound, Text und Besucher*innen eingebettet in bewegt-beruhigende Luft. Vom Standby zum Playground. Denn wir sind zu müde, um schlafen zu gehen.

Tomaž Simatović: BODYSPEAKING
tanz_house Festival Tanz

Tomaž Simatović: BODYSPEAKING

In diesem neuen Projekt untersucht Tomaž Simatović ein Format zwischen Performance und Workshop über bodyspeaking. In BODYSPEAKING werden wir uns haptisch mit Kleidung beschäftigen, die für künstlerische Forschung und humanitäre Zwecke gespendet wurde. Im Zentrum der Arbeit steht ein performativer Akt taktiler Natur, der physische Situationen und Objekte entfaltet, die Eigenschaften menschlicher Berührung erfassen und verkörpern. Die Arbeit fließt von der Aufführung zum Workshop und ist offen für die Teilnahme des Publikums. Dieses Projekt soll die Arbeit mit dem Publikum teilen und eine somatische Kunst entfalten. P.S.: Bringen Sie gebrauchte Kleidung zur Unterstützung dieser Arbeit mit. Ausgewählte Kleidung wird für Obdachlose und sozial Gefährdete gespendet.

Julia Schwarzbach: WHAT REMAINS
tanz_house Festival Tanz

Julia Schwarzbach: WHAT REMAINS

WHAT REMAINS ist eine choreografische Umgebung, in der sich Erzähltes mit Reflexionen über geologische Fundstücke verwebt. Wir konfrontieren uns selbst, als auch das Publikum, mit unfassbaren und zugleich beständigen Einflüssen, die wir dem Boden zufügen, auf dem wir alle stehen. Mit körperlichen und choreografischen Strategien öffnen wir den Raum für eine kollektive Vorstellung gegenüber der Erde und versuchen so greifbarer zu machen, was sie über uns selbst erzählt. Etwas wird bleiben. WHAT REMAINS ist der dritte Teil der Projekt-Serie FORMS OF TOGETHERNESS, den die Choreografin Julia Schwarzbach zusammen mit der Dramaturgin Anna Leon, der Tänzerin Emmi Väisänen und dem Komponisten Alex Bauer entwickelt.

Tomaž Simatović: BODYSPEAKING
tanz_house Festival Tanz

Tomaž Simatović: BODYSPEAKING

In diesem neuen Projekt untersucht Tomaž Simatović ein Format zwischen Performance und Workshop über bodyspeaking. In BODYSPEAKING werden wir uns haptisch mit Kleidung beschäftigen, die für künstlerische Forschung und humanitäre Zwecke gespendet wurde. Im Zentrum der Arbeit steht ein performativer Akt taktiler Natur, der physische Situationen und Objekte entfaltet, die Eigenschaften menschlicher Berührung erfassen und verkörpern. Die Arbeit fließt von der Aufführung zum Workshop und ist offen für die Teilnahme des Publikums. Dieses Projekt soll die Arbeit mit dem Publikum teilen und eine somatische Kunst entfalten. P.S.: Bringen Sie gebrauchte Kleidung zur Unterstützung dieser Arbeit mit. Ausgewählte Kleidung wird für Obdachlose und sozial Gefährdete gespendet.

Demestri & Lefeuvre: L'ÉVÉNEMENT
tanz_house Festival Tanz

Demestri & Lefeuvre: L'ÉVÉNEMENT

Dieses Duett wurde ursprünglich für unkonventionelle Aufführungsräume entwickelt und verwendet die Figur der Obdachlosen, um den Platz jedes*jeder Einzelnen von uns in der Gesellschaft und die Beziehung zu Randgruppen in Frage zu stellen, die nicht den gleichen Regeln wie wir folgen. Wir sehen Charaktere mit einem Fuß in einer Welt, die von allen geteilt wird, und einem anderen in einer Realität, die uns nicht zugänglich ist, egal ob wir es Demenz, Wahnsinn oder Delirium tremens nennen ...

e b c - editta braun company: HYDRÁOS
tanz_house Festival Tanz

e b c - editta braun company: HYDRÁOS

In jeder Zelle tragen wir mit der DNA gewissermaßen das Protokoll unserer Phylogenese, als Embryo durchlaufen wir Stadien der Evolutionsgeschichte, sind Pflanzen und Tieren ganz nah. Hydráos versetzt diese Nähe in Schwingung, lädt ein, Denken und Sehen zu befreien und von einer anthropozentrischen Weltsicht abzurücken, die gerade drauf und dran ist, die Grundlagen allen Lebens auf diesem Planeten zu zerstören. Die jüngste Produktion aus der Luvos-Reihe der e b c , eine Unterwasserfantasie von befremdlicher, teils beunruhigender Schönheit, nimmt uns mit in eine Welt des sanften Wogens, zugleich urzeitlich und futuristisch, jenseits von Gut und Böse: pures Leben, das da ist, atmet, sich bewegt.

Blaue Hunde: UND AUS
tanz_house Festival Tanz

Blaue Hunde: UND AUS

Stefan hat die geheimen Aufzeichnungen von Alex gestohlen, könnte ihn damit erpressen, wenn nicht dieses Unglück passieren würde, dass Alex wieder die Oberhand gewinnt… Ein Endkampf zwischen (von und mit) Alex Dick, Stefan Wartbichler, Sabrina Janota und Selina Gnadlinger. Die letzte Produktion der Blauen Hunde. Ein Resümee all ihrer Versuche, die Welt und sich selbst zu retten. Ein hinterhältiges Be(a)st of Blaue Hunde. Ein Stolpern zwischen Inklusion und Intervention, Lebenshilfe und Todesverachtung.

e b c - editta braun company: LAYAZ | Demestri & Lefeuvre: L'ÉVÉNEMENT
tanz_house Festival Tanz

e b c - editta braun company: LAYAZ | Demestri & Lefeuvre: L'ÉVÉNEMENT

Am Anfang: eine puppengleiche Silhouette, stark verhüllt. Was lebt unter all den schützenden Schichten, die zugleich Gefängnis sind? Nach und nach entfalten sich Bewegung und Leben, bis eine junge Frau das Potential entdeckt, das in ihrem Körper steckt. Ist das endlich Freiheit – bin das ich? In Cat Jimenez, erfahren in Urban Dance und der Disziplin des ‚Battle‘, verbindet sich eine ursprünglich zutiefst männliche Ästhetik mit feministischem zeitgenössischem Tanz. LAYAZ verknüpft die künstlerische Erforschung und Erschließung dieses widersprüchlichen Terrains mit der Frage nach Identität, Freiheit und dem ‚Anderen‘, das jedem von uns innewohnt – unheimlich befremdlich und seltsam vertraut.

Blaue Hunde: UND AUS
tanz_house Festival Tanz

Blaue Hunde: UND AUS

Stefan hat die geheimen Aufzeichnungen von Alex gestohlen, könnte ihn damit erpressen, wenn nicht dieses Unglück passieren würde, dass Alex wieder die Oberhand gewinnt… Ein Endkampf zwischen (von und mit) Alex Dick, Stefan Wartbichler, Sabrina Janota und Selina Gnadlinger. Die letzte Produktion der Blauen Hunde. Ein Resümee all ihrer Versuche, die Welt und sich selbst zu retten. Ein hinterhältiges Be(a)st of Blaue Hunde. Ein Stolpern zwischen Inklusion und Intervention, Lebenshilfe und Todesverachtung.

b.m-w dance company: HIDDEN PHASE 1 | Martin Kilvady/Shmeeshmoo Company: THE STUDY STUCK
tanz_house Festival Tanz

b.m-w dance company: HIDDEN PHASE 1 | Martin Kilvady/Shmeeshmoo Company: THE STUDY STUCK

In HIDDEN PHASE stellt sich die Choreographin die Frage nach dem, was passiert, wenn jemand auf unmenschliche Art und Weise eingeschränkt werde. Es entsteht ein ‚Kampf‘ um körperliche und seelische Mitteilung, um persönliche Freiheit zurück zu gewinnen. Erörtert wird die Reduktion der Kommunikation, der Gebärde, der Körperhaltung, der Mimik, der Gestik und auch des Visuellen. Vor allem unser Umgang mit Menschen mit Abweichungen der Bewegung wird kritisch hinterfragt, so auch der eventuelle Respektverlust. Erlösung findet sich in der Spiritualität oder auch in der Religion, in der Stille und der Mystik. Ein Abwenden von der lauten und stressigen Umwelt, ein Suchen nach der inneren Einkehr, ein Kommunizieren mit dem spirituellen Wesen, das neue Wege der Kommunikation birgt. THE STUDY STUCK beabsichtigt nicht, ein kristallisiertes Stück zu präsentieren. Wir zeigen unsere Werkzeuge, unvollendete Schritte, kleine Ausschnitte von Kompositionen, die in der mühsamen Alltagsarbeit eines Handwerkers verschwinden. Voller Sorgfalt, Aufmerksamkeit und guten Absichten laden wir Sie ein, unsere Arbeit zu betrachten.

BLACK DAY
Performance Medienkunst

BLACK DAY

Mixed-Reality-Game von Schüler*innen der NMS Lehen, gold extra und Mozarteum Media Lab im Rahmen des Projekts SCHNITT # STELLEN

BLACK DAY ist eine Serie von drei Live-Spielen, die es in sich haben: Betritt mit uns ein Gruselhaus, entfliehe den heimtückischen Fallen einer irren Schule oder finde dich als Influencer*in im Dschungel zwielichtiger Produkte zurecht. Wir entführen die Spieler*innen in eine Welt, die Elemente von Brettspiel, Adventure, Medienkunst und Comic mischt.

RECHT UND ORDNUNG
Theater

RECHT UND ORDNUNG

Ein Aufräumabend mit Chromosom XX

Geplant war ein Abend zu Demokratie und gesellschaftlicher Ordnung, zu Sauberkeit im Schrank und Klarheit im Kopf. Ein herzhaftes Aufräumkollektiv, mit clownesken Zügen, das Ordnung in gesellschaftliche Missstände bringen will und das Ganze in einem gemeinsamen theatralen Experiment gemeinsam mit dem Publikum durchführen sollte. Etwas skurril und augenzwinkernd, wie man es wohl inzwischen vom Kollektiv Chromosom XX gewohnt sein mag. Soweit der Plan. Aber dann kam Corona ...

RECHT UND ORDNUNG
Theater

RECHT UND ORDNUNG

Ein Aufräumabend mit Chromosom XX

Geplant war ein Abend zu Demokratie und gesellschaftlicher Ordnung, zu Sauberkeit im Schrank und Klarheit im Kopf. Ein herzhaftes Aufräumkollektiv, mit clownesken Zügen, das Ordnung in gesellschaftliche Missstände bringen will und das Ganze in einem gemeinsamen theatralen Experiment gemeinsam mit dem Publikum durchführen sollte. Etwas skurril und augenzwinkernd, wie man es wohl inzwischen vom Kollektiv Chromosom XX gewohnt sein mag. Soweit der Plan. Aber dann kam Corona ...

RECHT UND ORDNUNG
Theater

RECHT UND ORDNUNG

Ein Aufräumabend mit Chromosom XX

Geplant war ein Abend zu Demokratie und gesellschaftlicher Ordnung, zu Sauberkeit im Schrank und Klarheit im Kopf. Ein herzhaftes Aufräumkollektiv, mit clownesken Zügen, das Ordnung in gesellschaftliche Missstände bringen will und das Ganze in einem gemeinsamen theatralen Experiment gemeinsam mit dem Publikum durchführen sollte. Etwas skurril und augenzwinkernd, wie man es wohl inzwischen vom Kollektiv Chromosom XX gewohnt sein mag. Soweit der Plan. Aber dann kam Corona ...

Showcase Beat Le Mot: WALDEN
OPEN MIND Festival Performance

Showcase Beat Le Mot: WALDEN

Österreichpremiere

Wenn das gesamte Weltwissen in Bibliotheken aufgereiht wird, in Regalen, die aus Hölzern gesägt sind und auf Buchblättern, die aus Rinde geschöpft werden, dann wandern wir durch einen transformierten, ausgebeuteten Wald. Gerade wandert dieses Humanwissen in digitale Wolken und ist dort auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich. Dies ist der Augenblick, in der die Performancegruppe Showcase Beat Le Mot den wirklichen Wald zum sprechen bringt. Theatrale Bäume und plappernde Pflanzen reden sich einen Ast. Quasselnde Wurzeln und Pilze werden von Tieren kommentiert und die gesamte Natur lacht sich kaputt über waldbadende Menschen und Wander*innen, die von Jogger*innen überholt werden. Freundlich wird die Waldperformance jedoch nicht werden, denn was wir der Natur antun, schreibt sich mit dem ABC des Kolonialismus: Ausbeutung, Grausamkeit, Profitgier, Überheblichkeit. Die Natur wird zu einer Sache degradiert und anschließend verkauft. – WALDEN schärft dafür die Sinne: Der Waldspaziergang endet in einem Aufbegehren ...

Showcase Beat Le Mot: WALDEN
OPEN MIND Festival Performance

Showcase Beat Le Mot: WALDEN

Österreichpremiere

Wenn das gesamte Weltwissen in Bibliotheken aufgereiht wird, in Regalen, die aus Hölzern gesägt sind und auf Buchblättern, die aus Rinde geschöpft werden, dann wandern wir durch einen transformierten, ausgebeuteten Wald. Gerade wandert dieses Humanwissen in digitale Wolken und ist dort auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich. Dies ist der Augenblick, in der die Performancegruppe Showcase Beat Le Mot den wirklichen Wald zum sprechen bringt. Theatrale Bäume und plappernde Pflanzen reden sich einen Ast. Quasselnde Wurzeln und Pilze werden von Tieren kommentiert und die gesamte Natur lacht sich kaputt über waldbadende Menschen und Wander*innen, die von Jogger*innen überholt werden. Freundlich wird die Waldperformance jedoch nicht werden, denn was wir der Natur antun, schreibt sich mit dem ABC des Kolonialismus: Ausbeutung, Grausamkeit, Profitgier, Überheblichkeit. Die Natur wird zu einer Sache degradiert und anschließend verkauft. – WALDEN schärft dafür die Sinne: Der Waldspaziergang endet in einem Aufbegehren ...

Showcase Beat Le Mot: WALDEN
OPEN MIND Festival Performance

Showcase Beat Le Mot: WALDEN

Österreichpremiere

Wenn das gesamte Weltwissen in Bibliotheken aufgereiht wird, in Regalen, die aus Hölzern gesägt sind und auf Buchblättern, die aus Rinde geschöpft werden, dann wandern wir durch einen transformierten, ausgebeuteten Wald. Gerade wandert dieses Humanwissen in digitale Wolken und ist dort auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich. Dies ist der Augenblick, in der die Performancegruppe Showcase Beat Le Mot den wirklichen Wald zum sprechen bringt. Theatrale Bäume und plappernde Pflanzen reden sich einen Ast. Quasselnde Wurzeln und Pilze werden von Tieren kommentiert und die gesamte Natur lacht sich kaputt über waldbadende Menschen und Wander*innen, die von Jogger*innen überholt werden. Freundlich wird die Waldperformance jedoch nicht werden, denn was wir der Natur antun, schreibt sich mit dem ABC des Kolonialismus: Ausbeutung, Grausamkeit, Profitgier, Überheblichkeit. Die Natur wird zu einer Sache degradiert und anschließend verkauft. – WALDEN schärft dafür die Sinne: Der Waldspaziergang endet in einem Aufbegehren ...

Silke Huysmans und Hannes Dereere | CAMPO: PLEASANT ISLAND
OPEN MIND Festival Performance

Silke Huysmans und Hannes Dereere | CAMPO: PLEASANT ISLAND

In englischer Sprache | Stückeinführung um 19:30 Uhr im Foyer

Nauru ist ein kleiner Inselstaat im Pazifik. Englische Walfänger nannten die Insel einst ‚Pleasant Island’. Die Geschichte des heutigen Zwergstaates liest sich wie eine Parabel auf die Neuzeit. Denn nach der Entdeckung riesiger Phosphatvorkommen wurde Nauru zu einem der reichsten Länder der Erde. Auf jedem Stück Land wurde gegraben und abgebaut – bis die natürlichen Ressourcen der Insel erschöpft waren. Heute ist Nauru eines der ärmsten Länder der Welt. Um Staatseinnahmen zu erzeugen, interniert Nauru auf australisches Geheiß Geflüchtete. PLEASANT ISLAND verknüpft am konkreten Beispiel alle Themenkomplexe des Festivals: Ökologie, Ökonomie und Kolonialismus. – Silke Huysmans und Hannes Dereere begaben sich für die Performance auf Recherchereise nach Nauru. Dort sprachen sie mit Einwohner*innen und Geflüchteten. Wegen drohender Repressalien verzichteten sie auf Kameraequipment und beschränkten sich für Interviews auf das Mobiltelefon. Die Ästhetik des Smartphones beherrscht auch das Bühnengeschehen. Die dokumentarische Unmittelbarkeit verweist auf die Dringlichkeit der Situation: Denn das zerstörte Ökosystem Naurus ist ein Vorbote für eine drohende weltweite Umweltkatastrophe.

Silke Huysmans und Hannes Dereere | CAMPO: PLEASANT ISLAND
OPEN MIND Festival Performance

Silke Huysmans und Hannes Dereere | CAMPO: PLEASANT ISLAND

In englischer Sprache | Stückeinführung um 19:30 Uhr im Foyer

Nauru ist ein kleiner Inselstaat im Pazifik. Englische Walfänger nannten die Insel einst ‚Pleasant Island’. Die Geschichte des heutigen Zwergstaates liest sich wie eine Parabel auf die Neuzeit. Denn nach der Entdeckung riesiger Phosphatvorkommen wurde Nauru zu einem der reichsten Länder der Erde. Auf jedem Stück Land wurde gegraben und abgebaut – bis die natürlichen Ressourcen der Insel erschöpft waren. Heute ist Nauru eines der ärmsten Länder der Welt. Um Staatseinnahmen zu erzeugen, interniert Nauru auf australisches Geheiß Geflüchtete. PLEASANT ISLAND verknüpft am konkreten Beispiel alle Themenkomplexe des Festivals: Ökologie, Ökonomie und Kolonialismus. – Silke Huysmans und Hannes Dereere begaben sich für die Performance auf Recherchereise nach Nauru. Dort sprachen sie mit Einwohner*innen und Geflüchteten. Wegen drohender Repressalien verzichteten sie auf Kameraequipment und beschränkten sich für Interviews auf das Mobiltelefon. Die Ästhetik des Smartphones beherrscht auch das Bühnengeschehen. Die dokumentarische Unmittelbarkeit verweist auf die Dringlichkeit der Situation: Denn das zerstörte Ökosystem Naurus ist ein Vorbote für eine drohende weltweite Umweltkatastrophe.

Flinn Works: SCHÄDEL X
OPEN MIND Festival Performance

Flinn Works: SCHÄDEL X

Österreichpremiere | Stückeinführung um 19:30 Uhr im Foyer | Im Anschluss Publikumsgespräch

Ein Schädel bildet das Zentrum der Lecture Performance SCHÄDEL X. Zwei biografische Geschichten kreisen um ihn. Sie führen von Tansania und Deutschland über Archive, Konsulate, Schlachtfelder und Labore durch die deutsche Kolonialgeschichte ins Innerste des eigenen Schädels. Mit (medizin-)historischen Dokumenten und O-Tönen verbinden sie sich zu einer Irrfahrt zwischen Wissenschaft, Politik und Theater.

Flinn Works: SCHÄDEL X
OPEN MIND Festival Performance

Flinn Works: SCHÄDEL X

Stückeinführung um 19:30 Uhr im Foyer

Ein Schädel bildet das Zentrum der Lecture Performance SCHÄDEL X. Zwei biografische Geschichten kreisen um ihn. Sie führen von Tansania und Deutschland über Archive, Konsulate, Schlachtfelder und Labore durch die deutsche Kolonialgeschichte ins Innerste des eigenen Schädels. Mit (medizin-)historischen Dokumenten und O-Tönen verbinden sie sich zu einer Irrfahrt zwischen Wissenschaft, Politik und Theater.

5020 PERFORMING SOUND #27: LUCID!
Musik Performance

5020 PERFORMING SOUND #27: LUCID!

Live on Stage: Dasychira (NYC) & surprise act

In der Reihe 5020 PERFORMING SOUND, die von der Galerie5020 und Martin Loecker initiiert wurde, präsentieren Künstler*innen ihre Arbeiten aus den Bereichen Musik, Sound und Performance. Eine Exploration stilistischer und klanglicher Interferenzen.