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Theater / Tanz / Performance

demnächst in der ARGEkultur

NACHWEHEN von Mike Bartlett
Theater
12., 13., 14., 17., 18. September 2019, 19:30 Uhr

NACHWEHEN von Mike Bartlett

Inszenierung und Dramaturgie: Michael Kolnberger

Das 2008 in London uraufgeführte Stück NACHWEHEN thematisiert ethische und moralische Grenzüberschreitungen zwischen der Personalmanagerin eines globalen Unternehmens und einer jungen engagierten Mitarbeiterin, die sich mit den restriktiven Vorgaben der Geschäftsführung abfinden muss, um ihren Arbeitsplatz nicht zu gefährden. Der börsendotierte Konzern reglementiert nicht nur innerbetriebliche Abläufe, die lückenlos überwacht werden, vielmehr untersagt er ebenso alle zwischenmenschlichen Beziehungen im Team, um den Profit zu maximieren. Als sich Emma in ihren Kollegen Darren verliebt, beginnt für sie ein Spiel um Leben und Tod.

kollektiv KOLLINSKI: SCHNALZEN
Theater
24., 25., 26. September 2019, 19:30 Uhr

kollektiv KOLLINSKI: SCHNALZEN

Sein Leben lang hart gearbeitet, findet ein Bauer ‚was Fremdes‘ auf seinem Feld: „Was ist es denn? Was macht es denn? Putz' ma des weg, sagt der eine, klaub' ma des auf, sagt der andere, aber einigreifen tua i ned!“ Schnalzen ist archaisch, Schnalzen geht durch Mark und Bein, Schnalzen ist Überschall. SCHNALZEN ist eine performative Parabel über den Mythos des Unbekannten. Das kollektiv KOLLINSKI führt (Puppen-)Spiel, (Volks-)Kultur, (Live-)Schnalzen und (elektronische) Musik zusammen und konstruiert gemeinsam mit der Schnalzergruppe von Maria Alm ‚das Fremde‘.

Up.|Lisa Hinterreithner: LOW BODIES
Performance
26., 26. September 2019

Up.|Lisa Hinterreithner: LOW BODIES

Müde? It might be political. (in Anlehnung an International Parades of the Politically Depressed) LOW BODIES besteht aus Müdigkeit, als subversive-bestechende-freundliche-bezaubernde Form des Abtauchens. Denn: Auf paradoxe Lebensumstände müssen paradoxe Reaktionen folgen (Luise Meier). In LOW BODIES legen sich alle nieder. Die Situation ist optimal, nothing to optimize. Die Wirbelsäule parallel zur Erde, wie bei Tieren. Sich zur Lücke machen. Löchrig werden und Schaumkugeln blasen und verschwinden. – This is a striking concept.

WÄRE DAS LEBEN NUR ENTWURF, DANN WÜRDE DOCH EIN JEDER
Theater
15., 16., 16. Oktober 2019

WÄRE DAS LEBEN NUR ENTWURF, DANN WÜRDE DOCH EIN JEDER

DREI SCHWESTERN Drama Anton Tschechow (nur die wichtigen Szenen) | Konzept und Regie: Marion Hackl

Gekürzt, mit konzentriertem Blick aufs Wesentliche: DREI SCHWESTERN, ein heiteres Tschechow–Drama. Wie stelle ich mein Leben an? Und wann das wäre? Gibt es den richtigen Verlauf? Junge und spannende Fragen, denen Regisseurin Marion Hackl gemeinsam mit Schüler*innen des Musischen Gymnasium Salzburg auf den Grund gehen, ein spannendes Stück Theater entstehen lassen will. Drei Frauen auf dem Land, groß geworden in der Hoffnung, dass da etwas einzulösen wäre. Drei junge Frauen, sicher, dass es das erfüllte Leben gibt, dass sie ihm nur noch nicht begegnet sind. Da komme ja noch viel. Und man könne ja auch selbst – vielleicht in der Großstadt? Oder ist, was man erreichen hätte können, immer nur, was man erreicht?

SELBSTBEZICHTIGUNG von Peter Handke | ACCUSATIO ALTERIUS
Theater Performance
17., 18., 19. Oktober 2019, 19:30 Uhr

SELBSTBEZICHTIGUNG von Peter Handke | ACCUSATIO ALTERIUS

Ein Abend – zwei Stücke | Mit André Hinderlich und Philipp Lamprecht

Die SELBSTBEZICHTIGUNG gehört zu den früheren Sprechstücken von Peter Handke: Hier wird eine Sprachwelt gezeigt, die nichts Anderes ausdrücken will als ihre eigene Identität. Das Stück handelt nicht von der Geschichte eines Indidviduums, sondern von einem System aus Monotonie, Rollenzwang und Wiederholungsdruck – Menschen werden in Regelwerke und Muster hineingeboren, denen sie nicht entkommen können. Bezugnehmend auf Handkes SELBSTBEZICHTIGUNG geht es im zweiten Teil des Abends, ACCUSATIO ALTERIUS (‚Anklage eines anderen‘), einer Eigenkreation des Schauspielers und Regisseurs André Hinderlich sowie des Musikers Philipp Lamprecht, um das Spannungsverhältnis zwischen Indidviduum und Gesellschaft.

Workshop mit Annika Tudeer (Oblivia)
Vermittlung Performance
Mittwoch, 23. Oktober 2019, 11:00 Uhr

Workshop mit Annika Tudeer (Oblivia)

VERDRÄNGEN, VERDRÄNGEN, VERDRÄNGEN | in deutscher und englischer Sprache | Anmeldung (bis 22.10.) unter tickets@argekultur.at

Oblivia aus Helsinki (www.oblivia.fi) ist eine der führenden Gruppen der finnischen Performance-Szene. Oblivia vermischt verschiedene Genres auf einzigartige Weise und erschafft damit minimalistische, philosophische und immer unterhaltsame Performances. Annika Tudeer, die künstlerische Leiterin und Gründerin von Oblivia, lässt Sie in diesem Workshop in Berührung kommen mit den performativen, improvisatorischen und lustvollen Arbeitsmethoden der Gruppe und steigt mit Ihnen aktiv in den Rechercheprozess für Oblivias neueste Arbeit ein.

Iris Heitzinger & Guests: KALEIDOSKOP
Tanz
Mittwoch, 23. Oktober 2019, 20:00 Uhr

Iris Heitzinger & Guests: KALEIDOSKOP

An diesem einmaligen Abend lädt die österreichische Choreografin und Tänzerin Iris Heitzinger renommierte Gäste aus Musik und Tanz ein, mit ihr auf der Bühne schillernde Klang- und Bewegungsräume entstehen zu lassen. Die katalanische Pianistin Jordina Millà bringt dabei den Flügel zum Schwingen und entlockt ihm traumähnliche Klanglandschaften. Die Sevillanerin Natalia Jiménez und der Kolumbianer Dante Murillo, beide international renommiert in Tanz und Choreografie, spinnen dabei gemeinsam mit Heitzinger ein Netz an Bewegungsvielfalt, spielerischen Dialogen und melodisch-rhythmischen Tänzen, in denen die Brillanz des*der Einzelnen durchfunkelt und sich gleichzeitig von der gemeinsamen Reise nährt.

Oblivia: ANNIKA DOES SWANLAKE
Performance
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18:00 Uhr

Oblivia: ANNIKA DOES SWANLAKE

Stückeinführung um 17:30 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

Ein weltbekanntes Ballett, in dem sich ein junger Mann, Siegfried, an seinem Geburtstag in einen Schwan verliebt. Sehr seltsam. Warum wollen Menschen Jahr für Jahr immer wieder SCHWANENSEE sehen? Annika Tudeer, Gründerin der international erfolgreich tourenden Gruppe Oblivia, nimmt das Ballett SCHWANENSEE als Rahmen für eine Performance darüber, dass es vielleicht gar keine so gute Idee war, aus SCHWANENSEE ein Solo zu machen.

MAL PELO | Federica Porello: BACH
Tanz
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 20:00 Uhr

MAL PELO | Federica Porello: BACH

BACH ist eine Annäherung an das ‚Wohltemperierte Klavier‘ von J.S.Bach, in der María Muñoz der italienischen Performerin und Choreografin Federica Porello ihr Solo weitergibt um es zu re-interpretieren. Ein Solo, welches Muñoz seit seiner Kreation 2004 in unzähligen Ländern und Kontinenten gezeigt hat.

Oblivia: ANNIKA DOES SWANLAKE
Performance
Freitag, 25. Oktober 2019, 20:00 Uhr

Oblivia: ANNIKA DOES SWANLAKE

Stückeinführung um 19:30 Uhr

Ein weltbekanntes Ballett, in dem sich ein junger Mann, Siegfried, an seinem Geburtstag in einen Schwan verliebt. Sehr seltsam. Warum wollen Menschen Jahr für Jahr immer wieder SCHWANENSEE sehen? Annika Tudeer, Gründerin der international erfolgreich tourenden Gruppe Oblivia, nimmt das Ballett SCHWANENSEE als Rahmen für eine Performance darüber, dass es vielleicht gar keine so gute Idee war, aus SCHWANENSEE ein Solo zu machen.

Workshop mit Martin Kilvady
Vermittlung Tanz
26., 27. Oktober 2019, 10:00 Uhr

Workshop mit Martin Kilvady

ALL INCLUSIVE (Die unterhaltsame Verwirrung des Zooming-Out und die nerdige Klarheit des Zooming-In verschiedener Stile) | Anmeldungen: production@tanzhouse.at

Seit nunmehr 25 Jahren bin ich präsent im Feld des professionellen, zeitgenössischen Tanzes. Ich genoss es zu lernen, die Feinheiten des kreativen Prozesses zu erfassen. Ich habe unzählige Stunden als Weltenbummler verbracht, um die Arbeit zu zeigen. All diese Erfahrungen haben zur Entstehung von 'Martins Dancing' beigetragen, meinem Tanzstil. Was ich anbiete, ist das Erleben meines Handwerks, ein Moment des Studierens in der Bibliothek meiner Kenntnisse. Ich werde euch Partituren und Methoden lehren, die euch mit konkretem und greifbarem Werkzeug ausstatten. Dieses Werkzeug habe ich entwickelt, um Bewusstheit zu fördern, eine Art der Sensibilität, die euch helfen kann, Zugang zu euren Gefühlen zu finden. Dieser Lernprozess wird euer Bewegungsvokabular radikal vergrößern und ihr lernt, wie ihr die Körpersprache eloquenter nutzen könnt.

Workshop mit Anna Leon
Vermittlung Tanz
Samstag, 26. Oktober 2019, 16:00 Uhr

Workshop mit Anna Leon

BUNDLE OF RELATIONS – UNRAVELING THE FAMILY | ab 14 Jahren | Anmeldungen: production@tanzhouse.at

Im Frühjahr 2019 initiierten die Choreographin Julia Schwarzbach und die Tanzwissenschaftlerin Anna Leon eine offene Plattform für tanz- und performancebasierte Reflexionen zum Thema Elternschaft und Ko-Kreation mit Kindern. In diesem Workshop fokussieren wir uns auf Ideen und Erfahrungen zur (nicht nur Kern-)Familie – was das bedeuten kann, wer daran beteiligt ist –, während wir gleichzeitig Mittel erforschen, um alternative und ergänzende Arten von Beziehung/Verwandtschaft zu erfinden. Wir werden diskutieren, uns bewegen, skizzieren, lesen, schreiben und uns so entlang diverser Gefühle, Intimitäten, Vorstellungen und Handlungen innerhalb der Familie und darüber hinaus bewegen.

Martin Kilvady: THE CRAFT OF DRY LANDS ICE-SKATING | cieLaroque/helene weinzierl: E S C A P E
Tanz
Samstag, 26. Oktober 2019, 20:00 Uhr

Martin Kilvady: THE CRAFT OF DRY LANDS ICE-SKATING | cieLaroque/helene weinzierl: E S C A P E

Mit seinem Solo hegt Martin Kilvady die Absicht, die Arbeit des Handwerkers in den Blickpunkt zu rücken, seine Fertigkeit und sein Wissen, das ästhetisch-poetische Gefühl, die Tanzschritte, die ihm ans Herz gewachsen sind im Laufe der Jahre voll Studio- und Bühnenerfahrung. In E S C A P E lädt das Ensemble um Helene Weinzierl zu einer fulminanten Reise, bei der vom Ruhezustand über Beschleunigung bis hin zu Erschöpfung, Exzess und Zusammenbruch diskursiv wie intuitiv antizipiert und wahrgenommen wird.

Up.|Lisa Hinterreithner: LOW BODIES
Performance
29., 29. Oktober 2019

Up.|Lisa Hinterreithner: LOW BODIES

Müde? It might be political. (in Anlehnung an International Parades of the Politically Depressed) LOW BODIES besteht aus Müdigkeit, als subversive-bestechende-freundliche-bezaubernde Form des Abtauchens. Denn: Auf paradoxe Lebensumstände müssen paradoxe Reaktionen folgen (Luise Meier). In LOW BODIES legen sich alle nieder. Die Situation ist optimal, nothing to optimize. Die Wirbelsäule parallel zur Erde, wie bei Tieren. Sich zur Lücke machen. Löchrig werden und Schaumkugeln blasen und verschwinden. – This is a striking concept.

Fridays for Future Salzburg: BYE BYE (RADICAL)
OPEN MIND Festival Performance
Mittwoch, 20. November 2019, 20:00 Uhr

Fridays for Future Salzburg: BYE BYE (RADICAL)

NO FUTURE ON A DEAD PLANET – Was mit dem Streik der Schwedin Greta Thunberg im letzten Jahr begonnen hat, ist längst zu einer weltweiten Bewegung gewachsen. Seit Anfang diesen Jahres protestieren auch Salzburger Schüler*innen (und nicht nur diese) unter dem Motto FRIDAYS FOR FUTURE regelmäßig für eine konsequente Klima- und Umweltpolitik. Wir haben die Aktivist*innen gefragt: Was seid ihr bereit zu verabschieden, um eure Ziele umzusetzen? Und: Von welchen Gewohnheiten muss die Gesellschaft Abschied nehmen, um das Ruder noch herumzureißen? Denn klar ist: „So wie es ist, kann es nicht weitergehen. Für eine Zukunft, für ein gutes Leben für alle müssen wir Abschied nehmen. Radikal.“? Gemeinsam mit der Musik-, Tanz- und Theaterpädagogin Mirjam Bauer beschäftigen sich die Aktivist*innen mit der Frage nach den notwendigen Abschieden. In einem mehrtägigen und ergebnisoffenen Arbeitsprozess entsteht so ein Kunstprojekt, dessen Ergebnisse in einem öffentlichen Showing gezeigt werden. Denn was für die Zukunft gilt, gilt hier auch für die Kunst: Ausgang ungewiss. Lassen Sie sich überraschen ...

Mădălina Dan und Agata Siniarska: MOTHERS OF STEEL
OPEN MIND Festival Performance
Donnerstag, 21. November 2019, 20:00 Uhr

Mădălina Dan und Agata Siniarska: MOTHERS OF STEEL

Stückeinführung um 19:30 Uhr im Foyer | Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

Wann und warum weinen Menschen in der Öffentlichkeit? Sind sie überwältigt von ehrlichen Gefühlen? Oder weinen sie aus politischem Kalkül? Sind wir kulturell auf Ergriffenheit programmiert? Von wegen ‚Tränen lügen nicht’! In der Performance MOTHERS OF STEEL untersuchen Madalina Dan und Agata Siniarska mit dem Weinen eine zentrale Geste des Abschieds. Aus einer dystopischen Zukunft zurückblickend, beweinen sie ihre Erinnerungen an die Aufbruchsstimmung nach der Wende in ihren Herkunftsländern Polen und Rumänien. Große Gefühle, Slapstick oder Ironie? Mit bissigem Humor erzählen Dan und Siniarska die Geschichte Osteuropas aus der Opferperspektive, so wie es auch die Rechtspopulist*innen in den gegenwärtigen Regierungen gerne tun. Und stellen damit die Frage in den Raum, mit welchem Hintergedanken diese Geschichte von der kollektiven Opferrolle erzählt wird. Der Rest ist Heulen und Schluchzen.

Mădălina Dan und Agata Siniarska: MOTHERS OF STEEL
OPEN MIND Festival Performance
Freitag, 22. November 2019, 18:30 Uhr

Mădălina Dan und Agata Siniarska: MOTHERS OF STEEL

Stückeinführung um 18:00 Uhr im Foyer

Wann und warum weinen Menschen in der Öffentlichkeit? Sind sie überwältigt von ehrlichen Gefühlen? Oder weinen sie aus politischem Kalkül? Sind wir kulturell auf Ergriffenheit programmiert? Von wegen ‚Tränen lügen nicht’! In der Performance MOTHERS OF STEEL untersuchen Madalina Dan und Agata Siniarska mit dem Weinen eine zentrale Geste des Abschieds. Aus einer dystopischen Zukunft zurückblickend, beweinen sie ihre Erinnerungen an die Aufbruchsstimmung nach der Wende in ihren Herkunftsländern Polen und Rumänien. Große Gefühle, Slapstick oder Ironie? Mit bissigem Humor erzählen Dan und Siniarska die Geschichte Osteuropas aus der Opferperspektive, so wie es auch die Rechtspopulist*innen in den gegenwärtigen Regierungen gerne tun. Und stellen damit die Frage in den Raum, mit welchem Hintergedanken diese Geschichte von der kollektiven Opferrolle erzählt wird. Der Rest ist Heulen und Schluchzen.

Markus&Markus: IBSEN: GESPENSTER
OPEN MIND Festival Performance
22., 23. November 2019, 20:00 Uhr

Markus&Markus: IBSEN: GESPENSTER

Stückeinführung um 19:30 Uhr im Foyer

In Ibsens Drama GESPENSTER bittet Osvald seine Mutter, ihm zum Sterben zu verhelfen. Sie zweifelt. Und mit ihr zweifeln noch immer Gesellschaften überall auf der Welt, ob es ein Grundrecht auf selbstbestimmtes Sterben gibt. Das Kollektiv Markus&Markus traf seinen Osvald, die 81-jährige Margot, am 1. April 2014 und begleitete sie mit der Kamera während ihrer letzten Tage beim Ordnen ihrer Dinge, den letzten Arztbesuchen, Abschiedsfesten und schließlich auch auf ihrem Weg in die Schweiz. Dorthin, wo einige wenige Organisationen seit Jahren Sterbehilfe leisten auf dem schmalen Grat, den die Justiz ihnen lässt. Am 22. Mai 2014 war Markus&Markus auf Margots Beerdigung. IBSEN: GESPENSTER dokumentiert diese Begegnung und setzt sich mit dem Abschied in seiner radikalsten Form auseinander. Gleichzeitig ist das Stück eine Feier des Lebens, ein ‚Dinner for One’, bei dem die Tischdame ihren verstorbenen Freundinnen bereits gefolgt ist. Denn: „So lange man über mich redet und meine Geschichte erzählt wird, so lange bin ich nicht tot.“