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Theater/Tanz

demnächst in der ARGEkultur

21., 22. März, 5., 6. April 2017, 19:30 Uhr

„Das wird mir alles nicht passieren... Wie bleibe ich FeministIn.“

Wir laden zu einer Tischgesellschaft. Es wird gegessen, getrunken, erzählt und zugehört. Ein Abend mit Geschichten über Menschen, die ein gutes, ein einfacheres oder ein anderes Leben haben wollen und sich deshalb aus ihren bisherigen Umständen emanzipieren müssen. Das ist nicht gerade einfach, aber zum Glück wird uns das alles nicht passieren, oder? Und bleib unbedingt auch nach dem Nachtisch da, irgendjemand weiß schließlich immer noch eine Geschichte. Dauer ca. 100 Minuten + 2 Essensgänge. Eine Koproduktion von theaternyx* und Posthof Linz.

„Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“
28., 29. März, 18., 19. April, 16., 17. Mai 2017, 19:30 Uhr

„Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“

Steve Jobs – Visionär und Gründer von Apple, Erfinder des iPhones, Schöpfer der intuitiv zu bedienenden Gadgets, die uns heute den Alltag erleichtern und versüßen. Aber, wo kommen die ganzen Geräte, für die wir bereit sind bis zu 59 Stunden (!) vor dem Apple-Store anzustehen, eigentlich her? Der US-amerikanische Autor, Schauspieler und bekennende Apple-Fan Mike Daisey ging dieser Frage nach und stieß auf Produktionsbedingungen, die so gar nicht zum Image des Konzerns passen wollen… Fulminanter Theatermonolog mit Peter Malzer.

Kontraste – Lange Nacht des Tanzes
Samstag, 8. April 2017, 19:30 Uhr

Kontraste – Lange Nacht des Tanzes

Die 17. Salzburger Performance Tage – eine Kooperation von ARGEkultur und tanzimpulse Salzburg – zeigen zeitgenössischen Tanz sowie Performance-Kunst vorwiegend aus Österreich, unter internationaler Beteiligung. Das Motto „think global & act local“ steht 2017 im Zentrum der Veranstaltungen. Internationalität und heimische Szene gehen auch bei den begleitenden Workshops der 27. Ostertanztage Hand in Hand. Alle Infos auf: www.tanzimpulse.at

Nayana Bhat „A Duet. Ein Solo.“
Montag, 10. April 2017, 20:30 Uhr

Nayana Bhat „A Duet. Ein Solo.“

Die Tänzerin und Choreografin Nayana Keshava Bhat verhandelt in ihrer Performance „A Duet. Ein Solo“ die Unzulänglichkeit der gegenseitigen Wahrnehmung auf sehr humorvolle Art und Weise. In Indien geboren, inzwischen in Salzburg lebend, wurden Bhat mehr als einmal kulturelle Stereotypen übergestülpt, um sie einordnen zu können. Gemeinsam mit dem Lichtdesigner Robert Herbe entwickelte sie Geschichten, die die damit verbundenen Widersprüche offenkundig machen. Seine Uraufführung feierte das bejubelte Stück beim Open Mind Festival 2015.

Panama Pictures | Prague Pride & Nadar Rosano
Dienstag, 11. April 2017, 20:30 Uhr

Panama Pictures | Prague Pride & Nadar Rosano

Eine Vertrauensfrage der besonderen Art stellen Panama Pictures in ihrem Stück „Of knives an men“. Elemente aus Zirkus und Tanz fließen ineinander und erzählen die Geschichte zweier Männer, die die Gesetze der Schwerkraft aushebeln und mit Messern provozieren. In „Dogtown“, dem zweiten Stück des Abend, treffen Prague Pride und Nadar Rosana aufeinander und erforschen – im Zeitalter des Internets und des scheinbar permanenten Zugriffs auf Informationen – was Lüge, was Wahrheit ist und wie weit unsere persönliche Freiheit noch geht.

cieLaroque/helene weinzierl | Hungry Sharks
Mittwoch, 12. April 2017, 20:30 Uhr

cieLaroque/helene weinzierl | Hungry Sharks

Das Stück „bluff“ der Choreografin Helene Weinzierl versucht die Art, wie wir wahrnehmen, was echt und wirklich ist, langsam und wie in einem Rätsel zu enthüllen. Ob dieses allerdings der Wahrheit entspricht, wird das Publikum wohl nie erfahren... Im neuen Werk „Hidden in plain sight“ von Hungry Sharks wird ein choreografiertes Puzzlespiel mit Bausteinen aus urbanem Tanz gezeigt. Die acht TänzerInnen schaffen mittels repetitiven Bewegungssequenzen Raum für Interpretationen zwischenmenschlicher Begegnungen und gesellschaftlicher Veränderungen.

Cocoondance Company „Momentum“
Donnerstag, 13. April 2017, 20:30 Uhr

Cocoondance Company „Momentum“

„Momentum“ verbindet TänzerInnen und ZuschauerInnen über den Bewegungssinn spürbar in einem gemeinsamen Raum. Alle Beteiligten nehmen die sich steigernde Energie, ebenso wie die zunehmende Erschöpfung auf und lassen sie zum konstituierenden Moment der Inszenierung werden. Zusammen mit dem DJ Franco Mento und dem Lichtdesigner Marc Brodeur untersuchen Rafaële Giovanola und die Tänzer Alvaro Esteban, Werner Nigg und Andi Xhuma die Verbindungen, Gemeinsamkeiten und Schwellenbereiche von Bewegung und Bewegtheit.

Donnerstag, 4. Mai 2017, 19:30 Uhr

WeGe theater „hörensagen“

Vor drei Jahren hat WeGe theater den Erstling „hausgemacht“ in der ARGEkultur aufgeführt, danach mit dem Stück „wohin – wozu“ Reisende gezeigt und in der Saison 2014/15 Salzburgs erste Theaterserie „hausen“ erfolgreich in zehn Episoden auf die Bühne gebracht. Im Herbst 2016 folgte dann das neue Format „hörensagen“: sechs SpielerInnen treten an, um an jedem Abend Neues zu erzählen. Was es dazu braucht sind Geschichten, jemanden, der zuhört, und ZuschauerInnen, die sehen, wie daraus ein Spiel wird. Hier kommt Episode 4.

17., 19., 22., 22., 23. Mai 2017

Erstes österreichisches Gutmenschentheater

Oh das Theater! Oh die Kunst! Da haben sich vier zusammengetan, die es nochmal ganz ernst nehmen wollen, die Sache mit der Kunst und der Bühne. Keine seichte Ablenkungskunst, sondern das Eingemachte! Aber was ist das Eingemachte, was ist noch los mit der Kunst? Wozu das ganze Theater? Worthülsen und dahinter einfach ein bisschen Gaukelage und die ganze Misere dann dekorativ als Kunst betitelt, damit keiner die eigene Erbärmlichkeit sieht? Oh nein, schreien Katharina Pizzera, Volker Wahl, Stephan Lewetz und der Musiker Benjamin Baierlein...

Dienstag, 30. Mai 2017, 19:30 Uhr

„Because the Night“

„Because the Night“ ist eine Werkschau der Highlights der aktuellen Produktionen von Studierenden und Lehrenden der Tanzakademie SEAD. Gezeigt wird eine Vielfalt an künstlerischen Zugängen und Sichtweisen: von dynamischen, temporeichen Arbeiten über erzählerische Tanztheaterstücke bis hin zu konzeptuell-formalen Performances. Der Abend wird kuratiert von Susan Quinn, Gründerin und Direktorin von SEAD und langjährige Tänzerin der Merce Cunningham Dance Company.

Theater/Tanz in der ARGEkultur

Die ARGEkultur ist in diesen Bereichen projektbezogen als Produzentin und als Veranstalterin aktiv. Theater und Choreografie stellen ein punktuell konzentriertes Programmsegment in der ARGEkultur dar. Dies geschieht vor allem über gemeinsame Produktions- und Veranstaltungsstrukturen (Koveranstaltungen und Koproduktionen); die Qualität der Netzwerkstrukturen sowie der inhaltliche und formale Anspruch sind hier für das Zustandekommen von interessanten Projekten ausschlaggebend. Als wesentlicher Bestandteil im Programmbereich zeitgenössischer Tanz ist hier die Zusammenarbeit mit der Plattform Salzburger ChoreografInnen, dem tanz_house zu nennen, deren Studio als ganzjährig genutzter Proberaum Teil der Räumlichkeiten der ARGEkultur ist. Es ist daher naheliegend, dass die ARGEkultur auch als Veranstaltungsort und Kooperationspartnerin agiert, wenn jährlich abwechselnd im Oktober der tanz_house Herbst bzw. das tanz_house Festival gezeigt wird.

Die Zahl der freien Produktionen, die in und mit der ARGEkultur realisiert werden, steigt in den letzten Jahren stetig an. Das Theaterprogramm 2014 ist daher ein Spiegel der Vielfalt und der Qualität der freien Theaterszene in Salzburg.
Im Rahmen des Open Mind Festivals koproduziert die ARGEkultur erstmals mit dem Theater im Bahnhof aus Graz. 2014 zeigen wir außerdem eine Salzburger Erstaufführung von Peter Handke in Zusammenarbeit mit der Studiobühne EXTRA München.
Darüber hinaus veranstaltet die ARGEkultur eine Theater-Serie mit der Gruppe Theater WeGe sowie neue Inszenierungen von Theater Janus, theater.direkt (Michael Kolnberger), Theater Panoptikum und der English Drama Group.