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"Elektronische Musik: Noch Kunst oder nur mehr Party?"

In Kooperation mit mica Austria - Servicestelle Salzburg. Zu Gast im Kunstpavillon "White Noise" am Mozartplatz.

ARGE diskussion Elektronikland 2011 "sounds&words"
mica

In Kooperation mit mica Austria.

Musiker, Aktivisten und Veranstalter diskutieren über Vielseitigkeiten und Widersprüchlichkeiten elektronischer Musik und ihrer Rezeptionsweisen. Neben der elektronischen Musik, als Forschungsfeld der musikalischen Avantgarde der 20. Jahrhunderts, war elektronische Musik in den letzten 30 Jahren immer auch Träger und Medium diversester Sub- und Jugendkulturen (von Rave, House, Techno bis hin zu Dubstep).
Das Verhältnis zwischen Kunstförderung und Marktwirtschaft, zwischen Ebene und Ökonomie verschiebt sich immer weiter. Alte Grenzziehungen (etwa zwischen Dancefloor und Kunstpark, Underground und Hochkultur, Kunst und Kommerz) sind nicht mehr so einfach zu halten. Es scheint, als ob sich in den letzten Jahren die scharfe Trennung zwischen Kunst- und Party-Musik weitgehend aufgelöst hat. Dennoch gibt es sie immer noch. Weshalb es umso wichtiger ist sich die Frage zu stellen, wo sich diese Felder und Szenen einer per se sehr heterogenen Musikkultur überschneiden, wo sie öffentliche Räume und soziale Orte für sich beanspruchen und wo sie Widersprüche produzieren.

Diskussionsteilnehmer:

Stefan Eder
DJ/Produzent
Agentur MIOOW, Wien
Veranstalter u.a. raw (fluc wanne/wien) club sirene (fluc wanne/wien)

Bastian Lehnert
DJ und Booker
Soda Club Salzburg

Didi Neidhart
mica Austria
Autor/Journalist/DJ

Mathias Weiss
DJ
Veranstalter Tubeklub, Salzburg

Markus Grüner Musil, Moderation
Künstlerischer Leiter ARGEkultur, Salzburg

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